Bürgerdialog Smart Cities in Osthessen mit 5 Kommunen gestartet

Bad Hersfeld, Burghaun, Fulda, Ludwigsau und Neuhof hatten gemeinsam zu einem virtuellen Bürgerdialog zum Thema „Wie Daten unsere Gemeinwohl stärken“ eingeladen. Viele aktive Netzwerke, Vereine und Organisationen haben teilgenommen und ihre Vorschläge eingebracht. Die Erkenntnisse werden im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit in einem Projektantrag aufgegriffen. Moderator der Veranstaltung, Prof. Dr. Lutz Heuser führte die rund 55 Teilnehmer der Online-Konferenz in das Thema ein und erläuterte das Ziel der Veranstaltung. Somit möchten sich die beteiligten Kommunen mittels einem interkommunalen Antrag für das Förderprogramm „Smart Cities made in Germany (2. Staffel)" des Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat unter dem Namen „Osthessen Cluster“ bewerben und haben hierzu die Meinungen der Bürger und der kommunalen Netzwerke der beteiligten Städte gesammelt, um sie entsprechend zu berücksichtigen. Der Initiator dieses Projektes, Thomas Fehling, Bürgermeister der Stadt Bad Hersfeld, erläuterte in Folge allen Online-Teilnehmern der virtuellen Versammlung die Beweggründe zur Gründung eines Osthessen Clusters, die Rolle der Netzwerke, Vereine und Gruppierungen innerhalb der Kommunen aber auch übergreifende, interkommunale Zusammenarbeit der beteiligten Städte. Er betonte die Notwendigkeit des Austausches von Erfahrungen, die die einzelnen Mitglieder des Osthessen Clusters bereits bei verschiedenen Projekten rund um die Digitalisierung von Städten und Regionen gesammelt haben. Am Ende seines Vortrages legte Bürgermeister Thomas Fehling nochmal seinen Anspruch an die Zusammenarbeit der Kommunen und deren Netzwerkpartner dar: „Die Kommunen sollten noch viel mehr voneinander lernen. Nur so kann sich Osthessen im Wettbewerb der Regionen dauerhaft behaupten und eine Lebensqualität für ihre Bürgerinnen und Bürger viel leichter und schneller erreichen.“ Ergänzt wurden seine Ausführungen durch die Ideen und Wünsche der übrigen Oberbürgermeister- und Bürgermeister der beteiligten Städte und Gemeinden sowie der dort aktiven Netzwerke, Gruppierungen und Organisationen. Im Einzelnen waren dies für Bad Hersfeld noch die Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg, das Aktivbündnis Waldhessen sowie Mitglieder des Stadtrates und der Freiwilligen Feuerwehr. Aus Fulda berichteten Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sowie das Engineering High Tech Cluster Fulda, die Wirtschaftsförderung Fulda sowie das sehr aktive IT Forum „Zeitsprung“ die aktuellen Arbeiten und Pläne. Bürgermeister Simon Sauerbier aus Burghaun teilte detailliert die Wünsche und Ziele seiner Gemeinde im Bereich Digitalisierung mit. Ergänzt wurde dies durch weitere Informationen des Breitbandbüro Hessen sowie des Vereins des Natur- und Lebensraum Rhön e.V. ihre Wünsche. Aus Neuhof erläuterten Bürgermeister Heiko Stolz sowie die beteiligten Vereine „Leben und Arbeiten in Neuhof“ sowie der Gewerbeverein ihre Einschätzung zu diesem Thema. Abschließend informierte auch Bürgermeister Wilfried Hagemann aus Ludwigsau über seine Wünsche und Hoffnungen an das neu zu gründenden Osthessen Cluster. Die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der zweistündigen Veranstaltung erfolgte durch Moderator Prof. Dr. Lutz Heuser anhand eines parallel zu den Gesprächen erstellten, grafischen Protokolls (graphic recording) des Künstlers Mister Maikel. Auf der entstandenen Grafik sind alle beteiligten Städte und Gemeinden mit ihren Wünschen und Erläuterungen sowie den gemeinsamen Zielen im Osthessen Cluster vom Künstler festgehalten. Zahlreiche konstruktive und konkrete Vorschläge wurden während der Veranstaltung über einen parallelen Chat von den Teilnehmern geschrieben, vom Projektteam gesammelt und in der offenen Fragerunde diskutiert worden. Als Aufgabe wurde allen Beteiligten noch mit auf den Weg gegeben, sich darüber Gedanken zu machen, wie sich jedes Netzwerk, Verein oder Organisation sowie die Städte und Gemeinden in die Themengebiete des Osthessen-Clusters einbringen können. Hierzu gehören Mobilität, Logistik, Quartier, Bildungseinkommen und das Smart Region Lab. Spontan bedankten sich zahlreiche Teilnehmer zum Abschluss für die interessante Veranstaltung und sprachen sich dafür aus, motiviert an den Themen weiterzuarbeiten. Die Bewerbung des Osthessen Clusters mittels eines interkommunalen Antrags für das Förderprogramm „Smart Cities made in Germany (2. Staffel)" erfolgt noch bis Ende des Monats.


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Summacom siedelt sich Bad Hersfelder Schildepark an

Platz für bis zu 250 neue Mitarbeiter: Marc Kirch in den neuen Geschäftsräumen am Bad Hersfelder Schilde-Park. © Kai A. Struthoff
Platz für bis zu 250 neue Mitarbeiter: Marc Kirch in den neuen Geschäftsräumen am Bad Hersfelder Schilde-Park. © Kai A. Struthoff

 

(HZ 23.04.2019) Es ist die wohl größte Firmen-Neuansiedlung in den vergangenen Jahren in unserer Region. Die Firma Summacom will bis zu 250 neue Arbeitsplätze am Schilde-Park in Bad Hersfeld schaffen. Mit dem Marketing- und Vertriebsleiter Marc Kirch sprach der Redaktionaleiter  der Hersfelder Zeitung, Kai A. Struthoff.

 

Was verbirgt sich hinter der Firma Summacom?

Wir sind multimedialer Kommunikationsdienstleister und bieten unseren Geschäftskunden Unterstützung in Kundenservice und Vertrieb über alle Kanäle an. Wir arbeiten inzwischen branchenübergreifend, obwohl wir 1997 in St. Ingbert im Saarland als Service-Center der Sparda-Bankengruppe angefangen haben. Inzwischen arbeiten über 400 Mitarbeiter auch für andere Banken, Versicherungen, Baumärkte, Gesundheits- und Industrieunternehmen. Zudem haben wir eine hauseigene Akademie, die unsere Mitarbeiter für alle Aufgaben schult und ihre Leistungen auch am Markt anbietet.

 

Summacom ist also ein Callcenter. Telefonieren kann man von überall, warum ist Ihnen daher eine Dependance in der Mitte von Deutschland so wichtig?

Unsere Kunden sind im ganzen Land vertreten. Wir sind bundesweit gut vernetzt, wollen neuen Kunden mit Bad Hersfeld auch einen zentralen Standort bieten, denn der direkte Kontakt ist sehr wichtig. Deshalb pflegen wir eine Kultur der offenen Tür. Ein entscheidender Faktor ist auch, dass wir uns in Bad Hersfeld sehr willkommen fühlen und die Gespräche mit allen Verantwortlichen von der Wirtschaftsförderung des Kreises und in der Stadtverwaltung sehr reibungslos verliefen. Deshalb haben wir hier bereits rund eine Million Euro investiert.

 

In unserer Region sind viele Logistiker ansässig, die Arbeitslosigkeit ist vergleichsweise gering. Finden Sie denn hier bei uns überhaupt noch ausreichend Personal?

Wir haben an unsere Mitarbeiter etwas andere Anforderungen als Logistiker. Alle neuen Mitarbeiter werden deshalb von uns umfassend geschult – wie aktuell die ersten 30 Mitarbeiter, welche wir bereits gefunden haben. Bis zu 250 Mitarbeiter stellen wir ein, 70 noch in diesem Jahr.

 

Wo sollen die herkommen? Alle Betriebe klagen über Fachkräftemangel.

Wir hoffen, dass wir in einem Radius bis 100 Kilometer rund um Bad Hersfeld unsere neuen Mitarbeiter finden. Wir suchen nach Menschen, die gern kommunizieren, sich dabei klar und deutlich ausdrücken können – gern auch mit Akzent. (Lacht) Ich selbst kann meine saarländische Herkunft ja auch nicht ganz verbergen. Insbesondere Quereinsteiger aller Altersgruppen sind herzlich willkommen. Wir bilden unsere Leute selbst aus, niemand wird ins kalte Wasser geschmissen.

 

Die Callcenterbranche hat keinen guten Ruf. Man hört von großem Druck und viel Kontrolle. Wie ist das bei Ihnen?

Natürlich müssen wir uns den Marktbedingungen anpassen, deshalb wird auch bei uns hart gearbeitet. Gleichzeitig wissen wir: Nur wer sich wohlfühlt, ist motiviert, bleibt langfristig und ist somit in der Lage Bestleistungen für Kunden zu erbringen. Wertschätzung, Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt stehen im Zentrum unserer Unternehmensphilosophie.

 

Was zahlen Sie?

Wir zahlen deutlich über Mindestlohn, das ist eine klare Ansage. Die genaue Höhe

des Gehalts ist von der Qualifikation und von den jeweiligen Projekten abhängig. Eine langfristige, unbefristete Anstellung ist unser Ziel und wir bieten zum Beispiel auch 30 Tage Urlaub und zahlreiche andere „Goodies“.

 

Arbeiten Sie eigentlich im Schichtdienst?

Teilweise, weil wir für einige Banken als wesentliche Auslagerung tätig sind, unterliegen wir speziellen Regularien, weshalb wir auch rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche im Einsatz sein dürfen.

 

Wo sollen Ihre Mitarbeiter aber parken? Rund um den Schilde-Park ist es immerhin jetzt schon ziemlich eng.

Ja, das habe ich auch schon gemerkt. Wir haben deshalb im ersten Schritt 80 Parkplätze in einem Parkhaus in der Nähe angemietet und werden bei Bedarf weitere Stellplätze in Standortnähe zur Verfügung stellen können.

 

Zur Person

Marc Kirch wurde in Saarbrücken geboren. Er ist Diplom- Betriebswirt (FH). 2016 kam Kirch als „Out-of-the-Box“-Denker zur Summacom und leitet heute den Bereich Marketing und Vertrieb. Zuvor war Kirch elf Jahre in der Lebensmittelbranche für führende Getränkemarken tätig, und blickt auch in dieser Branche auf nachhaltige Erfahrungen in vertrieblicher Schnittstellen-Funktion, Public Relations und Consumer Marketing zurück. Marc Kirch ist ledig, glücklich liiert und spielt als leidenschaftlicher Musik- und Astronomiefan auch sehr gerne Tennis und Beachvolleyball.

 

Viele Synergien zwischen Summacom und Bad Hersfeld

Die Firma Summacom wurde 1997 als Tochtergesellschaft der Sparda-Bank für den Telefonservice gegründet. Seit 2015 firmiert sie unter dem Namen Summacom als branchenübergreifende Dienstleistungsmarke mit Sitz in St. Ingbert bei Saarbrücken. Seit 2017 gibt es auch eine eigene Weiterbildungs-Akademie. Bad Hersfeld soll der zweite Standort von Summacom in der Bundesrepublik werden. Hier hat die Firma mit der Netcom aus Kassel bereits einen ersten großen neuen Kunden gewonnen. Die Ansiedlung von Summacom wertet Bernd Rudolph von der Wirtschaftsförderung des Kreises als einen der größten Erfolge seit Amazon und DHL. Rudolph sieht gemeinsam mit der Arbeitsagentur „durchaus noch Arbeitskräfte-Potenzial“ in jenem kaufmännischen Bereich, in dem die Summacom aktiv ist. Entscheidend für die Ansiedlung in Bad Hersfeld sei das „professionelle Gesamtpaket“ gewesen, das die Wirtschaftsförderung auch gemeinsam mit der Stadt Bad Hersfeld geschnürt habe. Dazu gehöre auch, dass das benachbarte „wortreich“ künftig für Schulungen der Summacom-Akademie genutzt werden könne.


Gelber Riese jetzt noch größer: DHL-Erweiterung in Mecklar

Besichtigten die neuen Hallen bei DHL in Mecklar: Die Vertreter der Kommunen und des Landkreises sowie der Wirtschaftsförderung. © HZ/Maaz
Besichtigten die neuen Hallen bei DHL in Mecklar: Die Vertreter der Kommunen und des Landkreises sowie der Wirtschaftsförderung. © HZ/Maaz

Hersfelder Zeitung 19.06.2018 / Nadine Maaz

Mecklar. Fast genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist in Mecklar am Dienstag der Erweiterungsbau des DHL-Logistikzentrums offiziell in Betrieb genommen und vorgestellt worden. 

Die neuen Hallen gehören zur deutschlandweiten Hauptumschlagbasis (Hub) für sogenanntes Zwei-Mann-Handling. Unser Bild zeigt von links Karsten Heubach, Geschäftsführer Vertrieb, Niederlassungsleiterin Gabriele Schulz und Dietmar Baier, Abteilungsleiter und stellvertretender Niederlassungsleiter.

An den heißen Tag der Grundsteinlegung im Juni 2017 für den Erweiterungsbau am DHL-Hub in Mecklar (wir berichteten) erinnerten sich alle Beteiligten noch gut – nur ein Jahr später ist der 30 000 Quadratmeter große Anbau mit drei Hallen jetzt offiziell in Betrieb genommen worden, und arg schwitzen musste diesmal niemand.

 

Als Herzstück des „Zwei-Mann-Handlings“ bezeichnete Niederlassungsleiterin Gabriele Schulz den Standort in Ludwigsau, auf den man sehr stolz sei. Seit 2007 betreibt DHL Paket dort verkehrsgünstig gelegen sein zentrales Umschlags- und Warenlager für den Premiumservice in ganz Deutschland, der den Transport und die Zustellung schwerer und sperriger Güter beinhaltet. Ob Waschmaschinen, Sofas oder Gartenmöbel: Alles, was einer allein nicht tragen kann, wird zu zweit angeliefert, und zwar bis in die Küche oder wo immer das bestellte Produkt hin soll – auf Wunsch auch inklusive Montage und Entsorgung.

 

„Ich bin immer wieder überrascht, wieviele Matratzen hier liegen“, sagte Ludwigsaus Bürgermeister Thomas Baumann in seinem kurzen Grußwort. Eine Einweihung sei immer ein Abschluss und ein Beginn. Jetzt starte die „Epoche DHL 2“, oder wie man in Ludwigsau sage: der Gelbe Riese. Landrat Dr. Michael Koch zeigte sich beeindruckt von der schnellen Umsetzung und betonte in Richtung der DHL-Vertreter: „Wir freuen uns, dass Sie da sind.“

Die Übergabe des Anbaus war in mehreren Schritten seit November erfolgt. Mit dem Anbau sind unter anderem auch eine neue Kantine, eine neue Einfahrt und ein neuer Parkplatz entstanden. Weil nicht nur der Online-Handel an sich rasant zugenommen habe, sondern vermehrt auch große Produkte im Internet bestellt würden, sei die Verdopplung der Lagerkapazitäten notwendig geworden. 200 neue Arbeitsplätze sollen mit der Erweiterung entstehen, sowohl im operativen Bereich als auch in der Verwaltung und auf Führungsebene, wie Niederlassungsleiterin Gabriele Schulz erläuterte. Aktuell sind 280 Beschäftigte am Standort tätig, 400 sollen es einmal werden. Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hersfeld-Rotenburg, betrachtet die DHL-Erweiterung als Bestätigung des hiesigen Logistikstandorts. Er verwies zudem auf die Bedeutung für die weitere Entwicklung des Unternehmensparks Bad Hersfeld-Ludwigsau.


ACO Passavant will ab 2021 neues Werk in Friedewald bauen

Der Bauplatz: Das neue Werk soll zwischen Erdwall (vorne), Autobahnzubringer (rechts) und Autobahn (hinten) entstehen.
Der Bauplatz: Das neue Werk soll zwischen Erdwall (vorne), Autobahnzubringer (rechts) und Autobahn (hinten) entstehen.

(HZ vom 14.02.19 jce) Friedewald. Die Firma ACO-Haustechnik will im Gewerbegebiet Friedewald einen neuen Standort errichten. Details verrieten Vertreter des Unternehmens jetzt bei einer Pressekonferenz.

„Wir sind zwar nicht Porsche, aber zumindest der Porsche der Entwässerungstechnik“, scherzte Frank Hess, kaufmännischer Leiter bei ACO-Haustechnik, am Rande der Pressekonferenz zur geplanten Ansiedlung des Unternehmens in Friedewald (unsere Zeitung berichtete) mit Blick auf entsprechende Gerüchte in der Dreienberggemeinde.

Das innerhalb der familiengeführten ACO-Gruppe eigenständige Unternehmen ist Marktführer bei der Entwässerungstechnik von Straßen, Plätzen und Gebäuden – und in der Region noch immer unter seinem früheren Namen Passavant bekannt. „Unsere Werke stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen“, verdeutlichte Geschäftsführer Peter Fröhlich. 

Der Stammsitz in Philippsthal umfasst rund fünf, das im Jahr 2004 hinzugekommene Werk Stadtlengsfeld (Wartburgkreis) rund sieben Hektar – nicht genug für den Wachstumskurs des derzeit rund 450 Mitarbeiter starken Unternehmens. Ein Platz zum Wachsen wurde nun mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg in Friedewald gefunden. Gemeinde und ACO haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der das 22 Hektar große Areal – die gesamte Erweiterungsfläche des Gewerbegebiets West – reserviert wird. Das biete eine langfristige Entwicklungsperspektive über die kommenden zehn Jahre hinaus: „Ein Familienunternehmen denkt in Generationen“, unterstrich Peter Fröhlich.

Nicht nur im Hinblick auf die Transportlogistik sei der direkte Autobahnanschluss von Bedeutung: Insbesondere im nicht produzierenden Bereich rekrutiere ACO seine Fachkräfte auch außerhalb der Region. „Mit jedem Kilometer Entfernung zur Autobahn sinkt die Bereitschaft, zu uns zu pendeln“, so der Geschäftsführer. Schrittweise soll deshalb in Friedewald der neue Hauptsitz von ACO-Passavant entstehen. „Besonders drückt der Schuh bei Logistk, Büros und der Endmontage, die noch auf vier Stellen verteilt ist“, erklärte Peter Fröhlich.

Belastungen für das benachbarte Wohngebiet sollen laut Bürgermeister Dirk Noll durch „intelligente Bauleitplanung“ vermieden werden: Ein repräsentativer Bürocampus mit Blick zum Dreienberg könnte einen Puffer bilden, Fertigung und Vertrieb sollen dahinter in Richtung Autobahn angeordnet werden.

Bevor die Bagger rollen, muss das Projekt jedoch eine entscheidende Hürde nehmen: Der Zentralausschuss der Regionalversammlung muss über die von der Gemeinde beauftragten Abweichung vom Regionalplan entscheiden. Die ersten Anhörungen seien positiv verlaufen, erklärte der Rathauschef, der auf eine Entscheidung im April hofft. Nach Abschluss der Bauleitplanung könnte dann 2021 mit den Arbeiten begonnen werden.

Auf eine Zahl der entstehenden Arbeitsplätze wollte sich Peter Fröhlich ebenso wenig festlegen wie auf die geplante Investitionssumme, die Unterm Strich wohl „deutlich achtstellig“ ausfalle. Der Stammsitz in Philippsthal mit Edelstahlfertigung auf eigenem Grundstück stehe trotz der Neubaupläne nicht zur Disposition, betonte der Geschäftsführer.

Für den Standort in Stadtlengsfeld, in dem die Kunststoff-Fertigung angesiedelt ist, läuft der Mietvertrag mit der Landentwicklungsgesellschaft Thüringen noch bis zum Jahr 2029. Ob und wie es danach dort weitergehe, hänge von der weiteren Entwicklung des Unternehmens ab, erklärte Fröhlich. (jce)


5. Energie- und Klimatage 2018 in der Schildehalle Bad Hersfeld

Am 24. und 25. Februar 2018 findet erneut die beliebte Verbraucher- und Informationsmesse für alle Themen rund um Energiesparen, Energieeffizienz, intelligente Gebäudetechnik, Neubau und Sanieren, Klimaschutz und E-Mobilität statt.

„Die Nachfrage nach Standplätzen ist auch in diesem Jahr zu den EKT 2018 wieder ungebrochen“, so Guido Spohr, Klimaschutzmanager der Kreisstadt Bad Hersfeld „Die Themenfelder, welche unsere Messe abdeckt, entwickeln sich weiterhin rasant und eröffnen den Endverbrauchern immer neue Möglichkeiten, welche an den beiden Tagen von unseren Ausstellern präsentiert werden.“ 

 

Kooperationspartner sind auch in diesem Jahr wieder die Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH, die Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hersfeld-Rotenburg und die Hessische Energiespar-Aktion des Landes Hessen.

 

„Wir freuen uns sehr, erneut der Austragungsort für die EKT sein zu dürfen. Die Schilde-Halle ist mit den großzügigen Flächen im Innen- und Aussenbereich bei Besuchern und Ausstellern immer sehr beliebt.“ ergänzt Anne Groß, Veranstaltungsmanagerin der Schilde-Halle.

 

Zu den 4. EKT in Februar 2016 nahmen über 50 Aussteller, vornehmlich aus der Region, aber auch bundesweit, teil. Geplant sind auch in diesem Jahr wieder Ausstellungsbereiche im Erdgeschoss und im Galeriegeschoss der Schilde-Halle, sowie im Aussenbereich des Schilde-Parks. Das Galeriegeschoss wurde als Ausstellungsfläche durch den Anbau eines Aufzugs deutlich aufgewertet und bietet nun gleichwertige Bedingungen. Ein attraktives Kinderprogramm und hochkarätige Fachvorträge werden das Rahmenprogramm der Verbrauchermesse wie immer abrunden. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl sorgt erneut die Metzgerei Budesheim.

 


Prologis entwickelt Logistikimmobilie für DHL mit 35.200 Quadratmetern in Ludwigsau

Bernd Rudolph (WFG), BGM Thomas Baumann, Landrat Dr. Michael Koch, Karsten Heubach (Spezialvertrieb DHL Home Delivery), Gabriele Schulz (DHL-Niederlassungsleiterin), BGM Thomas Fehling, Philip Feige (Prologis), Nadine Bannach (HLG)
Bernd Rudolph (WFG), BGM Thomas Baumann, Landrat Dr. Michael Koch, Karsten Heubach (Spezialvertrieb DHL Home Delivery), Gabriele Schulz (DHL-Niederlassungsleiterin), BGM Thomas Fehling, Philip Feige (Prologis), Nadine Bannach (HLG)

DHL Paket verlängert Mietvertrag und erweitert Bestandsimmobilie
DÜSSELDORF/BONN (23. Juni 2017) – Prologis, Inc., weltweiter Marktführer in der Logistikimmobilien-Branche, entwickelt für DHL Paket eine 35.200 Quadratmeter große Logistikimmobilie in Ludwigsau nahe Bad Hersfeld. Mit DHL hat Prologis einen langfristigen Mietvertrag zur Nutzung der neuen Immobilie abgeschlossen. Als führender Logistikpartner im deutschen E-Commerce und Versandhandel bündelt DHL Paket für eine Vielzahl an Online-Händlern Dienstleistungen wie Lagerhaltung, Kommissionierung und Verpackung über Versand und Auslieferung an die Haustür oder den vereinbarten Wunschort sowie das Retourenmanagement. Am Standort Ludwigsau betreibt DHL Paket bereits seit 2007 das zentrale Umschlags- und Warenlager für das 2-Mann-Handling – dem Premiumservice für den Transport und die Zustellung schwerer und sperriger Güter. Ende April 2017 war der Baustart, die Übergabe erfolgt phasenweise ab November 2017.
Die neue Immobilie umfasst sowohl Lager- als auch Umschlagsflächen. Die Umschlagsflächen allein sind 10.000 Quadratmeter groß. Aufgrund des anhaltenden E-Commerce-Wachstums benötigt DHL Paket weitere Kapazitäten in Ludwigsau. Von hier aus können Waren innerhalb von 24 Stunden an Endkunden in ganz Deutschland versendet werden. Zudem hat DHL seinen bestehenden Mietvertrag mit Prologis über die Bestandsfläche von 37.500 Quadratmetern am Standort Ludwigsau verlängert. Mit Inbetriebnahme der Immobilie umfassen die Flächen künftig insgesamt knapp 73.000 Quadratmeter auf einem mehr als 21 Hektar großen Grundstück. „Die neue Immobilie ist eine Investition in das stark wachsende 2-Mann-Handling-Geschäft. Ludwigsau ist ein zentraler Verkehrs- und Logistikknotenpunkt in Deutschland und damit ideal für unsere Expansionspläne“, betont Dr. Benjamin Rasch, Senior Vice President bei DHL Paket und Geschäftsführer der DHL Home Delivery GmbH, die das 2-Mann-Handling-Geschäft betreibt.
„Wir freuen uns, dass wir den Zuschlag für diese hochwertige Fläche erhalten haben und damit unsere langjährige Partnerschaft mit DHL weiter ausbauen können. Aktuell ist dies das einzige Grundstück in dieser Größe, das in der Region verfügbar ist“, sagt Philipp Feige, Director, Market Officer, Prologis Northern Germany.
Prologis strebt das Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an und stattet den kompletten Neubau mit LED-Beleuchtung und einer hochwertigen Isolierung aus, um einen möglichst geringen Energieverbrauch zu garantieren. Nach der Fertigstellung übernimmt Prologis das Property Management für das komplette Gebäude. Die 12 Hektar Land, auf dem die neue Immobilie errichtet wird, hat Prologis von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) erworben. Elmar Franke, Mitarbeiter der HLG: „Nach den guten Erfahrungen mit Prologis im Jahr 2007 wurden die Vertragsverhandlungen wieder professionell und sehr ergebnisorientiert geführt; das stärkt unsere Partnerschaft mit dem Unternehmen.“ Für die Gesellschafter des interkommunalen Industriegebietes UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau ist die Investition von großer Bedeutung. „Wir sind froh, unsere Wirtschaft mit der Ansiedlung der neuen Immobilie von Prologis weiter zu stärken“, sagt Dr. Michael H. Koch, Landrat des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises, ergänzt: „Die Erweiterung des Standortes bietet für unsere Region vor allem Raum für neue Arbeitsplätze“.

 

Prologis, Inc. ist weltweiter Marktführer in der Logistikimmobilien-Branche mit dem Fokus auf schwer zugängliche, wachstumsstarke Märkte. Zum 31. März 2017 besaß bzw. verfügte Prologis, auf konsolidierter Basis oder durch nicht konsolidierte Joint Ventures, über Anteile an Immobilien und Entwicklungsprojekte mit einer erwarteten Fläche von insgesamt etwa 63 Millionen Quadratmetern in 19 Ländern. Prologis vermietet moderne Distributionsanlagen an über 5.200 Kunden unterschiedlicher Branchen – insbesondere aus den Bereichen B2B und Handel / Online-Fulfillment.

 

DHL ist die weltweit führende Marke in der Logistik. Als „family of divisions“ bieten die DHL-Divisionen ein einzigartiges Logistikportfolio – von der nationalen und internationalen Paketzustellung über Transport- und Fulfillment-Lösungen im E-Commerce, den internationalen Expressversand sowie Straßen-, Luft- und Seefrachttransport bis zum Supply-Chain-Management. Mit rund 340,000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in über 220 Ländern und Territorien weltweit verbindet DHL sicher und zuverlässig Menschen und Unternehmen und ermöglicht so globalen Handel. Mit einer einzigartigen Präsenz in Entwicklungs- und Schwellenländern, spezialisierten Lösungen für Wachstumssektoren wie „Technology“, „Life Sciences & Healthcare“, „Automotive“, „Energy“ und „Retail“ und einer ausgewiesenen Verpflichtung zu unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung ist DHL „The logistics company for the world“. DHL ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL Group. Die Gruppe erzielte 2016 einen Umsatz von mehr als 57 Milliarden Euro.


GVS-Zentrallager – Spatenstich und Baubeginn in Friedewald

Das Wetter war fast winterlich, der Anlass jedoch bot allen Grund für Frühlingsstimmung. Vorstände und Mitglieder der GVS Group, die Gesellschafter der GVS Immobilien GmbH, Mitarbeiter der GVS-Zentrale und Bürgermeister Dirk Noll versammelten sich auf dem Gelände des neuen Zentrallagers in Friedewald (Hessen) zum symbolischen Spatenstich. Damit gab eine der erfolgreichsten Handelsgruppen für Reinigung und Pflege in Deutschland den Startschuss für den unmittelbaren Baubeginn nach einer langen Planungs- und Genehmigungsphase.

 

Bild: GVS-Prokurist Matthias Ikas, Vorstand Klaus Agsteiner und Vorstand Joachim Homberger (rechts)

 

In umweltbewusster Bauweise entstehen auf dem 30.000 Quadratmeter großen Grundstück in einem ersten Bauabschnitt ein Hallenkomplex mit 4.000 Quadratmetern und die neue Verwaltung mit rund 800 Quadratmetern Grundfläche auf zwei Etagen. Energieeffizient versorgt wird der Gebäudekomplex über Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen. Die GVS Group engagiert sich zudem als attraktiver Arbeitgeber: Allein in der Verwaltung entstehen rund 20 Arbeitsplätze – in der Logistik werden weitere Mitarbeiter beschäftigt.Die Investitionssumme für den ersten Bauabschnitt beträgt rund sechs Mio. Euro. Mit dem Bau konnte bereits kurz nach dem Spatenstich begonnen werden. Der Einzug in die neuen Räumlichkeiten soll noch Ende dieses Jahres stattfinden. Vom neuen Zentrallager in Friedewald werden künftig alle Mitgliedsbetriebe der GVS Group in Deutschland und die strategischen Partner in Österreich und der Schweiz beliefert. Der neue Standort dient aber auch als Tagungsstandort für die Gremien der Handelsgruppe und als Schulungszentrum für die zentrale Fortbildungseinrichtung der GVS Akademie. Mit 18 überwiegend inhabergeführten Betrieben an 25 Standorten in Deutschland und drei Kooperationspartnern in Österreich und der Schweiz, agiert die GVS Group bereits seit 1976 in der Systemdienstleistung für Reinigung und Pflege. Im professionellen Vollsortiment führt sie mehr als 60.000 Artikel aller namhaften Industriepartner, ergänzt durch attraktive Eigenmarken. Das Dienstleistungsprofil der Gruppe überzeugt durch Angebote wie die überregionale Objektbelieferung von Großkunden, bundesweite Schulungsprogramme in der GVS-AKADEMIE, ein webbasiertes Bestell- und Warenwirtschaftssystem (GVS-ORDERMANAGER), einen Logistik-Full-Service mit eigenem Fuhrpark (über 200 Fahrzeuge) oder den kompetenten Außendienst mit über 180 Fachberatern. Im Großhandelsnetzwerk der DHYS ist die GVS Group auch international aktiv.Quelle: GVS Group - Mehr Information über die GVS Group  erfahren Sie hier: LINK


he-ro-net.de - Das neue Unternehmensportal für Hersfeld-Rotenburg - branchenorientierte Internetdatenbank mit regionalem Newsportal

Bringen he-ro-net-de auf den Weg: Von Links: Johanna Sick, Tobias Binder, Bernd Rudolph und Ivonne Teichmüller Bildquelle: Hersfelder Zeitung, Lasse Deppe
Bringen he-ro-net-de auf den Weg: Von Links: Johanna Sick, Tobias Binder, Bernd Rudolph und Ivonne Teichmüller Bildquelle: Hersfelder Zeitung, Lasse Deppe

Bad Hersfeld, 13. Juli 2017
Der Wirtschaftsregion Hersfeld-Rotenburg ein individuelles, unverwechselbares Gesicht geben. Das ist Ziel und Anspruch von he-ro-net.de.

Hierzu haben die Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg und das Servicezentrum Hersfeld-Rotenburg der IHK Kassel-Marburg gemeinsam das regionale Wirtschaftsportal he-ro-net.de neu auf den Weg gebracht und gestern offiziell vorgestellt.
he-ro-net.de soll mit aktuellen Wirtschaftsthemen und einer Datenbank inklusive Suchfunktion Informationen aus der Wirtschaftsregion Hersfeld-Rotenburg bündeln und über das Webportal öffentlich und leicht zugänglich machen.
Aktiv mit anderen Unternehmen aus der Region kommunizieren, gemeinsam voneiander profitieren können, jederzeit up-to-date sein und wissen was im Umkreis passiert - all das ist mit der Plattform möglich. Darüber hinaus bietet he-ro-net.de Unternehmen die Chance sich aktiv mit ihren Leistungen und Vorteilen zu präsentieren. Zudem können sich die Akteure untereinander informieren, austauschen und Netzwerke bilden. Die Eintragung eines Unternehmens, mit Verlinkung zur  Unternehmenshomepage sowie die vollständige Nutzung der Plattform ist gebührenfrei. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mit einem Premiumeintrag eine erweiterte Unternehmensdarstellung, für einen einmaligen Kostenbeitrag von 79,- Euro, zu nutzen. Mit dem Unternehmenslogo, einer Bildergalerie als Slideshow sowie einem Facebook-Post mit einem redaktionellen Beitrag wird die Präsentation auf he-ro-net.de abgerundet. Einen Eintrag können interessierte Unternehmen über die Wirtschaftsförderungsgesellschaft vornehmen lassen. Die Anmeldeformulare finden Sie unter Kontakt & Service.


Verkaufserfolg im UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau

Bernd Rudolph, Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg; Landrat Dr. Michael H. Koch; Rolf Räuber, Bauunternehmen Räuber; Ursula Ender 1. Stadträtin Rotenburg .a.d.F. und Bürgermeister Uwe Hassl, Bebra.
Bernd Rudolph, Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg; Landrat Dr. Michael H. Koch; Rolf Räuber, Bauunternehmen Räuber; Ursula Ender 1. Stadträtin Rotenburg .a.d.F. und Bürgermeister Uwe Hassl, Bebra.

Bad Hersfeld, 09.06.2017. Es geht voran im UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau! Im Industriegebiet vor den Toren der Stadt Bad Hersfeld sind Industrieflächen von über 150.000 Quadratmetern an zwei namhafte Investoren verkauft worden. Für eine weitere Fläche von ca. 2 ha stehen die Vertrags-verhandlungen vor der Unterschrift. Insgesamt entsprechen diese Flächen mehr als einem Drittel der bisher verfügbaren Gesamtindustriefläche. Das teilte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg (WFG) heute mit.

 

„Der Verkauf der Grundstücke im UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Industriegebietes. Die Ansiedlung der Firmen ist ein großer Erfolg für unsere Region“ betont der Vorsitzende des Aufsichtsrates der WFG, Landrat Dr. Michael H. Koch. Durch die Vorhaben erhofft sich die Region, 200 bis 250 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

 

Bernd Rudolph, Geschäftsführer der WFG, wertet die im vergangenen Jahr von den Gesellschaftern des interkommunalen Industriegebietes (Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Kreisstadt Bad Hersfeld, Städte Rotenburg an der Fulda und Bebra, Gemeinde Ludwigsau) beschlossene kleinteiligere Ausrichtung des Industriegebietes als richtige Entscheidung. „Der Verkauf zeigt, dass der UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau Potential für weitere Ansiedlungen aufweist“, so Rudolph. Bislang ist die von DHL genutzte Logistikimmobilie mit einer Hallenfläche von 35.000 Quadratmetern die einzige Firma im Industriegebiet. Jetzt wird sich unter anderem das Bauunternehmen Räuber aus Bad Hersfeld in Ludwigsau ansiedeln. Rolf Räuber, Geschäftsführer des bekannten Bad Hersfelder Bauunternehmens, führt aus: „Das angekaufte Grundstück ist als Erweiterungsfläche für unser Unternehmen gedacht. Der Standort bietet ideale Voraussetzungen für unsere Tätigkeit und bedeutet einen wichtigen Schritt zur weiteren Entwicklung unseres Unternehmens“.

 

Derzeit sind noch rund 32 ha Industriefläche verfügbar

Laut WFG-Geschäftsführer Bernd Rudolph steht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Kontakt mit weiteren Unternehmen. „Die aktuellen Gespräche geben Anlass der Vermarktung der noch freien Grundstücke mit einer Gesamtgröße von rund 32 ha positiv entgegen zu sehen. Auf Basis der im Februar 2016 beschlossenen Ausrichtung werden wir weitere Investoren aus verschiedenen Branchen und mit unterschiedlichen Flächenbedarfen ansprechen. Ebenso werden Unternehmen mit zukunftsorientierten Technologien eine wichtige Zielgruppe sein.


Unternehmergespräch 30.05.2017

Landrat Dr. Michael H. Koch und Sven Ott, Plant Controller von Continental in Bebra
Landrat Dr. Michael H. Koch und Sven Ott, Plant Controller von Continental in Bebra

Wirtschaft  im Austausch

 

Am 30. Mai 2017 fand zum zweiten Mal das Unternehmergespräch mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Landrat Dr. Michael H. Koch, statt. Über 20 Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft fanden sich in den Räumlichkeiten von Continental Automotive in Bebra ein, um Vorträge zu aktuellen Themen zu hören, sich auszutauschen und miteinander zu diskutieren.Nach einer kurzen Begrüßung durch Landrat Dr. Koch berichtete der Leiter des Regionalmanagements Nordhessen, Herr Holger Schach,  in seinem Vortrag über die Arbeit des Regionalmanagements und die positive wirtschaftliche Entwicklung der Region Nordhessen. Anschließend informierte Herr Geschäftsführer Martin Ködding über die Gesundheitswirtschaft im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Klinikum Bad Hersfeld - Rotenburg. Der Studienleiter des Dualen Studiums in Bad Hersfeld, Herr Fabian Tjon hielt den dritten Vortrag des Tages und schilderte zu Beginn die Anfänge der THM am Standort Bad Hersfeld, um nachfolgend die aktuelle Situation mit  der gestiegenen Anzahl Studierender und der neu aufgenommenen Studiengängen darzulegen. Die Vortragsreihe wurde von dem Plant Controller von Continental in Bebra, Herrn Sven Ott abgeschlossen.  Er informierte über Continental Automotive und die dort produzierten Produkte.Anschließend folgte ein eindrucksvoller und informativer Rundgang durch die Produktionsstraßen, welcher zugleich das Ende des offiziellen Teils darstellte. Zum Abschluss der Veranstaltung blieb genügend Zeit für Einzelgespräche und das Netzwerken der Teilnehmer.Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmern wieder als äußerst positiv empfunden und hat mit Continental in Bebra einmal mehr ein sehr gutes Beispiel der starken regionalen Wirtschaft in den Fokus gestellt.

 


Gelände des Röhrigshofer Folienherstellers RKW wartet auf neue Nutzer

Hersfelder Zeitung, 19.04.2017

Röhrigshof. „Werk mit Lagerhallen und befestigter Freifläche an der A 4“ – unter dieser Überschrift bietet der Düsseldorfer Immobilien-Dienstleister Aengevelt derzeit in einer Annonce im Internet das ehemalige Werksgelände der Rheinischen Kunststoffwerke (RKW) im Philippsthaler Ortsteil Röhrigshof zur Vermietung oder zum Verkauf an.

Dass die nächstgelegene Autobahnabfahrt Friedewald in Wahrheit zehn Kilometer entfernt ist, sich dafür aber direkt vor dem Werkstor ein Containerbahnhof mit Anbindung an die deutschen Seehäfen befindet, erfahren die Interessenten in der ausführlichen Beschreibung des reich bebilderten Inserats. Die etwa sechs Hektar große, komplett eingezäunte Liegenschaft mit sieben unterschiedlich großen Lager-, Produktions-, und Verwaltungsgebäuden, befestigtem und beleuchtetem Freilager, mehreren Trafostationen, Druckluft- und Sprinkleranlage, Gleisanschluss und drei Zufahrten ist derzeit ungenutzt, wie RKW-Sprecherin Susanne Herchner auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilt.

100 Mitarbeiter betroffen

Im Frühjahr 2016 war die Produktion von Kunststoff-Folien in Röhrigshof eingestellt worden. 25 Angestellte kümmerten sich anschließend noch um die Abwicklung des aufgelassenen Standorts. Über 100 Mitarbeiter waren von der Schließung betroffen. Das Röhrigshofer Kunststoffwerk war 1969 unter dem Namen Werra Plastic gegründet worden und stellte ursprünglich Kunststoff-Säcke für die Produkte der benachbarten Kali-Industrie her.

Seit dem Jahr 2006 gehörte der Betrieb zur RKW-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Frankenthal, die im November 2015 das Aus für diesen und einen weiteren Standort im spanischen Saragossa verkündete.

„Die Vermarktung des Betriebsgeländes läuft, Gespräche mit mehreren Interessenten werden geführt“, teilt Unternehmenssprecherin Susanne Herchner zur künftigen Nutzung der Produktionsanlagen mit. Das Areal mit seinen instandsetzungsbedürftigen Gebäuden wird im Internet sowohl für Eigennutzer, als auch für Investoren als möglicher Gewerbepark mit mehreren Firmen angeboten.

Unterstützung angeboten

Mit dem Ende der Röhrigshofer Kunststoffproduktion seien in der Marktgemeinde wichtige Arbeitsplätze und ein Gewerbesteuerzahler verloren gegangen, verdeutlicht Bürgermeister Ralf Orth, der hofft, dass RKW die Vermarktung des Geländes aus eigener Kraft gelingt. Der Rathauschef hat zwischenzeitlich Kontakt zur Wirtschaftsförderung des Kreises aufgenommen, auf deren Internetseiten die Immobilie jetzt ebenfalls angeboten wird.

Möglichen Interessenten bietet Orth im Rahmen des Möglichen die Unterstützung der Gemeinde an.

 

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Gemessen an der Berichterstattung erscheint es manchmal, als ob die Deutschen quasi nur noch im Netz einkaufen würden. Dabei wird sich der Anteil des eCommerces am Gesamtumsatz des Einzelhandels laut einer Prognose des Handelsverbands Deutschlands (HDE) auf „nur“ rund zehn Prozent belaufen. Wie unsere Infografik zeigt gehen die HDE-Analysten für das laufende Jahr von 443,2 Milliarden Euro Umsatz im stationären und 48,8 Milliarden Euro Umsatz im Online-Handel aus.


In Ludwigsau sollen 200 neue Jobs entstehen

Hersfelder Zeitung vom 08.03.2017 von Kai A. Struhoff

Drei Firmen wollen sich im Unternehmenspark ansiedeln

LUDWIGSAU. In das seit Jahren dahindümpelnde Gewerbegebiet Mecklar-Meckbach kommt endlich Bewegung. Bis Ende des Jahres sollen dort bis zu 200 neue Arbeitsplätze entstehen, berichtete Bürgermeister Thomas Baumann auf der Gemeindevertretersitzung in Ludwigsau. Auf dem Gelände, das sich seit einiger Zeit Unternehmenspark Bad Hersfeld-Ludwigsau nennt, wollen sich drei neue Firmen ansiedeln – welche das sind, wurde noch nicht öffentlich gesagt. Die Gesellschafter des Unternehmensparks sind der Landkreis mit 51,6 Prozent, Bad Hersfeld mit 19,36 Prozent sowie Bebra, Rotenburg und Ludwigsau mit jeweils 9,68 Prozent. Landrat Dr. Michael Koch bestätigte die Verhandlungen. Jetzt schon von einem Erfolg zu reden, wäre aber verfrüht. Alle Beteiligten bemühten sich intensiv und einvernehmlich um eine Neuansiedelung. „Die Ansiedelung neuer Unternehmen mit neuen Arbeitsplätzen wäre zweifelsohne ein großer Erfolg für den ländlichen Raum
und unsere Region“, so Koch. Bernd Rudolph, der Geschäftsführer der für die Vermarktung zuständigen Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises, sagte, die Entscheidung, dem Gewerbegebiet einen neuen Namen und eine neue, kleinteiligere Ausrichtung zu geben, sei richtig gewesen. „Der Unternehmenspark Bad Hersfeld-Ludwigsau hat hohes Potenzial für weitere Ansiedlungen“. Die Neuansiedlungen würden die Wahrnehmung des Unternehmensparks wieder positiver besetzen. „Das macht auch das Werben für den Park wesentlich leichter“, so Rudolph. Das Gemeindeparlament von Ludwigsau hatte am Montagabend einstimmig auf sein Vetorecht für Planungen im Gewerbegebiet verzichtet. Das war auch nötig, denn die Zeit drängt. Schon sehr bald soll mit ersten Bauarbeiten begonnen werden. Zur Zeit ist DHL die einzige Firma im Gewerbegebiet. Derzeit gibt es dort 160 bis 200 Arbeitsplätze.


Hermes erweitert den Standort Friedewald

Die Hauptumschlagsbasis des Hamburger Logistikunternehmens im Gewerbegebiet Friedewald war im Jahr 2009 in Betrieb genommen worden. Mit dem Anbau schafft Hermes in unmittelbarer Nähe zur Autobahnauffahrt Friedewald ein zusätzliches Verteilzentrum für Sprinterfahrzeuge. Bis zu 20 Pakettransporter sollen hier nach der Fertigstellung zeitgleich entladen werden können.

 

Die rund 4000 Quadratmeter große Halle mit zusätzlichen Büroeinbauten soll in östlicher Richtung an den bestehenden Komplex angebaut werden. Die für die Erweiterung notwendige, rund 15 000 Quadratmeter große Fläche hatte die Gemeinde Friedewald an eine Firma verkauft, welche die Logistik-Halle im Auftrag von Hermes errichten lässt. Die Erweiterung des Logistik-Centers in der Dreienberggemeinde soll bis zum Ende des Jahres fertiggestellt werden.


Mit einem Klick zum Job

Hersfelder Zeitung vom 20.01.2017

Die Hersfelder-Zeitung bietet mit stellen-lokal.de ein regionales Jobportal im Internet

BAD HERSFELD. Ein neuer Mitarbeiter wird für den Betrieb gebraucht? Oder ich selbst bin auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung? Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg bietet die Hersfelder Zeitung jetzt eine neue Plattform an: Das regionale Jobportal stellen-lokal.de.
In Kooperation mit den Partnerzeitungen Werra-Rundschau in Eschwege und der Waldeckischen Landeszeitung
in Korbach sowie der führenden Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de mit über 700 000 registrierten Nutzern, gibt es auf stellen-lokal.de Jobangebote aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg und ganz Nordhessen. Arbeitgeber aller Branchen können ihre freien Positionen auf stellen-lokal.de veröffentlichen. „Wir veröffentlichen die Stellenanzeigen zusätzlich zur Printausgabe 30 Tage lang auf stellen-lokal.de und erzielen damit eine hohe Reichweite in den richtigen Zielgruppen – das ist ein echter Mehrwert für Arbeitgeber“, sagt Sandra Trausch-Dalitz, Verkaufsleiterin der Hersfelder Zeitung. Und das Beste: Für die Inserenten bedeutet dies keinen Mehraufwand. „Wir kümmern uns um die Gestaltung der Anzeige für Print und Online“, erklärt sie und fügt an: „Unser Mediennetzwerk mit hoher regionaler und fachspezifischer Reichweite ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Stellenanzeigen unserer Kunden.“ Und für Arbeitssuchende bietet das Stellenportal der Hersfelder Zeitung die perfekte Möglichkeit eine neue Arbeitsstelle in der Region zu finden; bewerben kann man sich über das Jobportal. Die Suche kann direkt nach der beruflichen Qualifikation oder nach Postleitzahl erfolgen. Da ist für Bewerber aller Qualifikationen und Erfahrungen das passende Angebot dabei. (dir)

 

Fragen zum neuen Angebot:
Auskunft gibt Sandra Trausch-Dalitz unter Telefon 0 66 21/16 11 32 oder per EMail unter anzeigen@hersfelder-zeitung.de. Für die Bearbeitung eines Stellenangebotes können sich Arbeitgeber gerne an die ihnen vertrauten Mediaberater der Hersfelder Zeitung wenden.


WFG - In eigener Sache

Seit dem Jahr 2005 war die WFG für den Bereich der Tourismusförderung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zuständig und hat den Wandel hin zum touristischen Funktionalpartner begleitet. Ab Januar 2017 wird die Aufgabe vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg wahrgenommen.

Wir danken allen touristischen Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.


Erstes Regionales Kooperationsforum

Von Links: Siegfried Rauer (WFG Werra-Meißner), Landrat Dr. Michael Koch, Holger Schach (RM Nordhessen), Astrid Szogs (mowin.net), Katharina Gutzeit (wortreich), Bernd Rudolph (WFG HEF), Mirko Glich (WFG Wartburgkreis) und Markus Oeste (RM Nordhessen)
Von Links: Siegfried Rauer (WFG Werra-Meißner), Landrat Dr. Michael Koch, Holger Schach (RM Nordhessen), Astrid Szogs (mowin.net), Katharina Gutzeit (wortreich), Bernd Rudolph (WFG HEF), Mirko Glich (WFG Wartburgkreis) und Markus Oeste (RM Nordhessen)

Gute Geschäftskontakte und zuverlässige Kooperationen sind Grundlage für den Erfolg von Unternehmen. Hier setzt das 1. Regionale Kooperationsforum an, das gemeinsam vom Regionalmanagement Nordhessen, den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner sowie der Wartburgregion und dem Logistiknetzwerk Thüringen am 21. September 2016 im wortreich in Bad Hersfeld ausgerichtet und von der Goldbeck GmbH und Libri GmbH unterstützt wurde. Das Prinzip der Veranstaltung folgt der Idee des Speed-Datings, ohne dass es hier um klassische Partnersuche geht: Firmenvertreter lernen sich in kurzen Gesprächen kennen, tauschen sich aus und verabreden im Idealfall Kooperationen. „Nur so können innovative branchenübergreifende Projekte entstehen, durch welche die Region ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort bleibt“, erläutert Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hersfeld-Rotenburg. Eine Wiederholung ist geplant.

 

70 Unternehmen nahmen an der Veranstaltung teil. Insgesamt wurden über 200 angemeldete Gespräche geführt. Die Paarungen waren für die Teilnehmer mitunter überraschend, denn die Gesprächszusammensetzung erfolgt aufgrund von Wünschen, die die Organisatoren im Vorfeld zusammenführen. Genau darin liegt für Regionalmanager Holger Schach der Reiz der Veranstaltung: „Ziel ist, dass sich Unternehmen durch neue Ideen und neue Partner über den eigenen Tellerrand hinaus weiterentwickeln und wettbewerbsfähig bleiben.“ Das Forum, so Schach, sei „die erste wirklich zeit- und kosteneffiziente Methode, um direkte neue Kontakte zu potenziellen Auftraggebern zu knüpfen und neue Geschäftsfelder zu erschließen“.

 

Dass das Konzept so gut angenommen wird, freut die Organisatoren. „Einer meiner Gesprächspartner beim Kooperationsforum in Kassel Anfang des Jahres war Holger Schach vom Regionalmanagement. Ich fand die Veranstaltung damals klasse. Das Kooperationsforum bietet perfekte Kommunikationslogistik und passt hervorragend zum wortreich. Daher wollte ich die Veranstaltung unbedingt für Bad Hersfeld gewinnen“, so Karina Gutzeit Geschäftsführerin wortreich in Bad Hersfeld gGmbH. Nachdem die Veranstaltung in Kassel schon mehrfach umgesetzt worden ist und dort großen Zuspruch fand, soll mit Regionalen Kooperationsforen nun die Vernetzung von Unternehmen in den Landkreisen gestärkt werden, denn „nur so können innovative branchenübergreifende Projekte entstehen, durch die Nordhessen ein wettbewerbsfähiger Technologie- und Innovationsstandort bleibt“, erläutert Schach. Am 23. November findet deswegen in Bad Wildungen ein weiteres Regionales Kooperationsforum statt.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung stellten die Geschäftsführer der Amazon Logistik GmbH, Norbert Brandau und Christian Dülfer in ihrem Gastvortrag Innovationen bei Amazon vor. Außerdem präsentierte die LINDIG Fördertechnik GmbH den Film „AUGENHÖHENwege“: Dort werden fünf Unternehmen vorgestellt, darunter LINDIG, die sich den aktuellen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt stellen und ihr Arbeitsumfeld angepasst haben.


Mit neuem Partner hessenweit online

Die Regionalmanagement Nordhessen GmbH, die auf ihrem Internetportal unter www.regionnordhessen.de eine Stellenbörse integriert hat, kooperiert nunmehr mit www.stellenangebote-hessenweit.de. „Dank dieser neuen Partnerschaft und Vernetzung sind alle Stellenangebote und die Profile der nordhessischen Unternehmen, die über unser Portal neue Mitarbeiter suchen, jetzt hessenweit im Internet sichtbar“, bestätigt Projektleiter Sebastian Tischler. Diese hessenweite Präsenz sei mit Blick auf den zunehmend harten Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wichtig. Insgesamt erscheinen die auf der regionalen Stellenbörse präsentierten Job-Angebote aufgrund etlicher Partnerschaften und Verknüpfungen automatisch auf rund einem halben Dutzend weiterer Portale.

 

Das Regionalmanagement hatte die Stellenbörse vor rund drei Jahren mit dem Ziel eingerichtet, um vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region bei der Suche nach qualifizierten Fach- und anderen Kräften zu unterstützen. Gleichzeitig soll die Region mit ihren Stärken und Kompetenzen als attraktiver Standort gezeigt werden. Die Unternehmen, die diese Stellenbörse nutzen, können auf dem Portal nicht nur Jobs anbieten, sondern sich – nun auch hessenweit – mit ihren Leistungen, News und Terminen präsentieren.

 

Die Zugriffszahlen von inzwischen mehr als 5.000 Nutzern – Tendenz: stetig steigend – und mehr als 12.000 Seitenaufrufen pro Monat belegen den Bekanntheitsgrad der Stellenbörse. Die Nutzer schätzen daran, dass sie neben einer Übersicht von Stellenangeboten sowie Praktika und Ausbildungsplätzen auch viele Tipps und wertvolle Informationen zum Wohnumfeld und zur Lebensqualität in Nordhessen erhalten.

 

Mehr Informationen unter http://www.regionnordhessen.de/jobs/stellenboerse/


Quelle: Statista
Quelle: Statista

Dank des anhaltenden Erfolges der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ ist die Finanzierung von Startups in Deutschland aktuell in aller Munde. In der Sendung buhlen Gründer um die Gunst von fünf potentiellen Investoren, die im Erfolgsfall bei den teilnehmenden Startups einsteigen und diese mit Kapital und Know-how unterstützen. Doch wie finanzieren sich eigentlich die vielen Startups, die nicht im Fernsehen nach Investoren suchen?

 

Laut dem Deutschen Startup Monitor 2016 finanzieren die meisten Gründer ihre Unternehmungen (zumindest teilweise) mit eigenem Geld. 84 Prozent der befragten Startups greifen auf Erspartes zurück, weitere 30 Prozent setzen auf Finanzspritzen von Freunden oder aus der Familie. Auf Venture Capital, also Geld von Investoren ähnlich den TV-erprobten Löwen, greift nur knapp jedes fünfte Startup zurück. Die folgende Grafik zeigt, welche Geldquellen Startups sonst noch anzapfen, um ihr Geschäftsmodell zum Erfolg zu bringen.


Hessische Beratungsförderung 2016 bis 2020 – Gründung, Digitalisierung und mehr!

Über die RKW Hessen GmbH können geförderte Beratungen für Existenzgründerinnen und -gründer (Businessplan-Erarbeitung vor der Gründung) und mehrere Programme für kleine und mittlere Unternehmen in Anspruch genommen werden. Förderfähige Themen für Unternehmen sind z.B. Digitalisierungsberatungen, Designberatungen, Beratungen zum Produktionsintegrierten Umweltschutz (Energie- und Ressourceneffizienz) und neu auch Nachfolge- und Übergabeberatungen sowie Antragstellungen in Innovationsprogrammen des Bundes und der EU. Ganz neu ist, dass seit diesem Jahr auch Beratungen zur Digitalisierung von Unternehmen bezuschusst werden können. Diese „Beratungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Produkten und Dienstleistungen“ sollen helfen, die „neuen Chancen“ erfolgreich zu nutzen: Veränderungen aktiv steuern, Prozesse digital optimieren, neue Geschäftsmodelle entwickeln und Services erarbeiten, um damit mehr Ertrag, mehr Kunden und höhere Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen.

 

Fragen Sie gern das Beratungsteam des RKW Hessen im Kasseler Büro unter Tel. 05 61 / 93 09 99-0 oder kassel@rkw-hessen.de - Unternehmen mit Beratungsbedarf profitieren dabei in jedem Fall von der kostenfreien Erstberatung.


Kontakt

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg mbH

Leinenweberstr. 1

36251 Bad Hersfeld

 

Tel: 06621-944110

Email: buero@wfg-hef-rof.de

Die WFG ist lokale Aktionsgruppe in der LEADER-Förderperiode 2014-2020