Herzlich willkommen bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Hier finden sie neben der Beschreibung der Tätigkeiten der WFG Informationen über die Wirtschaftsregion und die regional verfügbaren Gewerbegebiete und -objekte. Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.


Bürgerdialog Smart Cities in Osthessen mit 5 Kommunen gestartet

Bad Hersfeld, Burghaun, Fulda, Ludwigsau und Neuhof hatten gemeinsam zu einem virtuellen Bürgerdialog zum Thema „Wie Daten unsere Gemeinwohl stärken“ eingeladen. Viele aktive Netzwerke, Vereine und Organisationen haben teilgenommen und ihre Vorschläge eingebracht. Die Erkenntnisse werden im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit in einem Projektantrag aufgegriffen. Moderator der Veranstaltung, Prof. Dr. Lutz Heuser führte die rund 55 Teilnehmer der Online-Konferenz in das Thema ein und erläuterte das Ziel der Veranstaltung. Somit möchten sich die beteiligten Kommunen mittels einem interkommunalen Antrag für das Förderprogramm „Smart Cities made in Germany (2. Staffel)" des Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat unter dem Namen „Osthessen Cluster“ bewerben und haben hierzu die Meinungen der Bürger und der kommunalen Netzwerke der beteiligten Städte gesammelt, um sie entsprechend zu berücksichtigen. Der Initiator dieses Projektes, Thomas Fehling, Bürgermeister der Stadt Bad Hersfeld, erläuterte in Folge allen Online-Teilnehmern der virtuellen Versammlung die Beweggründe zur Gründung eines Osthessen Clusters, die Rolle der Netzwerke, Vereine und Gruppierungen innerhalb der Kommunen aber auch übergreifende, interkommunale Zusammenarbeit der beteiligten Städte. Er betonte die Notwendigkeit des Austausches von Erfahrungen, die die einzelnen Mitglieder des Osthessen Clusters bereits bei verschiedenen Projekten rund um die Digitalisierung von Städten und Regionen gesammelt haben. Am Ende seines Vortrages legte Bürgermeister Thomas Fehling nochmal seinen Anspruch an die Zusammenarbeit der Kommunen und deren Netzwerkpartner dar: „Die Kommunen sollten noch viel mehr voneinander lernen. Nur so kann sich Osthessen im Wettbewerb der Regionen dauerhaft behaupten und eine Lebensqualität für ihre Bürgerinnen und Bürger viel leichter und schneller erreichen.“ Ergänzt wurden seine Ausführungen durch die Ideen und Wünsche der übrigen Oberbürgermeister- und Bürgermeister der beteiligten Städte und Gemeinden sowie der dort aktiven Netzwerke, Gruppierungen und Organisationen. Im Einzelnen waren dies für Bad Hersfeld noch die Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg, das Aktivbündnis Waldhessen sowie Mitglieder des Stadtrates und der Freiwilligen Feuerwehr. Aus Fulda berichteten Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sowie das Engineering High Tech Cluster Fulda, die Wirtschaftsförderung Fulda sowie das sehr aktive IT Forum „Zeitsprung“ die aktuellen Arbeiten und Pläne. Bürgermeister Simon Sauerbier aus Burghaun teilte detailliert die Wünsche und Ziele seiner Gemeinde im Bereich Digitalisierung mit. Ergänzt wurde dies durch weitere Informationen des Breitbandbüro Hessen sowie des Vereins des Natur- und Lebensraum Rhön e.V. ihre Wünsche. Aus Neuhof erläuterten Bürgermeister Heiko Stolz sowie die beteiligten Vereine „Leben und Arbeiten in Neuhof“ sowie der Gewerbeverein ihre Einschätzung zu diesem Thema. Abschließend informierte auch Bürgermeister Wilfried Hagemann aus Ludwigsau über seine Wünsche und Hoffnungen an das neu zu gründenden Osthessen Cluster. Die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der zweistündigen Veranstaltung erfolgte durch Moderator Prof. Dr. Lutz Heuser anhand eines parallel zu den Gesprächen erstellten, grafischen Protokolls (graphic recording) des Künstlers Mister Maikel. Auf der entstandenen Grafik sind alle beteiligten Städte und Gemeinden mit ihren Wünschen und Erläuterungen sowie den gemeinsamen Zielen im Osthessen Cluster vom Künstler festgehalten. Zahlreiche konstruktive und konkrete Vorschläge wurden während der Veranstaltung über einen parallelen Chat von den Teilnehmern geschrieben, vom Projektteam gesammelt und in der offenen Fragerunde diskutiert worden. Als Aufgabe wurde allen Beteiligten noch mit auf den Weg gegeben, sich darüber Gedanken zu machen, wie sich jedes Netzwerk, Verein oder Organisation sowie die Städte und Gemeinden in die Themengebiete des Osthessen-Clusters einbringen können. Hierzu gehören Mobilität, Logistik, Quartier, Bildungseinkommen und das Smart Region Lab. Spontan bedankten sich zahlreiche Teilnehmer zum Abschluss für die interessante Veranstaltung und sprachen sich dafür aus, motiviert an den Themen weiterzuarbeiten. Die Bewerbung des Osthessen Clusters mittels eines interkommunalen Antrags für das Förderprogramm „Smart Cities made in Germany (2. Staffel)" erfolgt noch bis Ende des Monats.


Nordhessen.help

Netzwerk für lokalen Zusammenhalt in Corona-Zeiten

Die Digitalagentur VONÜBERMORGEN hat ein Portal für die Region geschaffen, auf dem lokale Unternehmen ihre „Trotz-Corona-Angebote“ präsentieren können und Kunden, die den #supportyourlocals aktiv leben wollen, in allen Bereichen des täglichen Lebens fündig werden.

Die GrimmHeimat NordHessen unterstützt diese wertvolle Plattform, die praktische Lösungen für aktuelle Probleme liefert.

NORDHESSEN.HELP ist ab sofort über eine eigene Website, über Facebook und Instagram zu erreichen. Über ein Anmeldeformular können Dienstleistungen oder Angebote veröffentlicht werden.


MEHR Chancen auf MEHR Bewerber

Das regionale Ausbildungs-Navi 2021 für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg unterstützt Sie gezielt bei der Besetzung Ihrer Ausbildungs- und dualen Studienplätze. 720 Unternehmen/Institutionen aus Thüringen und dem hessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg präsentieren erfolgreich ihre mehr als 5.000 Ausbildungs- und dualen Studienangebote in den regionalen Ausbildungs-Navis und in unserer Online-Lehrstellenbörse.

Über 4.300 Besucher informieren sich monatlich auf der regionalen Online-Lehrstellenbörse. Auf den Social-Media-Kanälen wird regelmäßig über aktuelle Themen und Aktionen informiert. Regionale Messebesuche bestätigen, dass vor allem die Eltern immer wieder über das informative, vielfältige und konkrete Angebot der Unternehmen im Ausbildungs-Navi begeistert sind.

 

Für Ihren Terminkalender:

Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Buchbar ab 29.04.2020, Annoncenschluss: 03.06.2020.

 

Überzeugen Sie die regionalen Schulabgänger und deren Eltern mit Ihren Stellenangeboten. Die Übergabe des Ausbildungs-Navis erfolgt nach den Sommerferien an alle Schulabgänger 2021. Das Angebot zum Start des Ausbildungs-Navis und der Online-Lehrstellenbörse 2021 erhalten Sie rechtzeitig von unserem Partner, der BewerberService GmbH oder informieren Sie sich auf der Internetseite des Ausbildungs-Navis.

 

Schauen Sie doch mal rein, welche Unternehmen aus Ihrer Region das Navi bereits nutzen.


Veranstaltung "Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Digitalisierung der nordhessischen Wirtschaft" am 06.02.2020

Digitalisierungsthemen sind in aller Munde. Sei es „Automation“, „Robotik“, „Künstliche Intelligenz“, „3D-Druck“, „Plattformökonomie“ oder „IT Sicherheit“, um nur einige der Schlagworte zu nennen. Welche dieser Themen sie aufgreifen entscheiden die verantwortlichen Personen in den Unternehmen, aber die Rahmenbedingungen, z. B. Infrastruktur,  rechtliche Grenzen oder Förderung besonders erwünschter Maßnahmen zum Erhalt oder der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, setzt die Politik.

Auf Einladung der IHK Kassel-Marburg wird die hessische Staatsministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Frau Prof. Dr. Sinemus, am 6. Februar 2020 im Kasseler Messinghof über den weiteren Weg in die digitale Zukunft sprechen. Sie wird den Fortschritt der Digitalisierung aus Sicht der Landesregierung sowie Werkzeuge und Maßnahmen erläutern, mit denen sie den gewünschten Wandel in den Unternehmen fördert.

Fragen an die Ministerin würden wir gern bündeln und bieten Ihnen deshalb die Möglichkeit diese bereits bei der Anmeldung zu stellen. Wir werden diese am 6. Februar dann live an die Ministerin richten.

Kooperationspartner: IKT Region Nordhessen (Regionalmanagement Nordhessen, IT-Netzwerk e. V., Science Park Kassel, Wirtschaftsfördergesellschaften der Region, Handwerkskammer Kassel). Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung: www.ihk-kassel.de

 


Mit azubi.komm zum Ausbildungsplatz

azubi.komm: Die neue Ausbildungskampagne für aus der Region - für die Region auf facebook. Von jungen Menschen für junge Menschen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier: azubi.komm


Logistikzentrum expandiert

Mega-Investition am Eichhof bei RS Components

(HZ 04.06.2019)Die weltweit tätige Firma RS Components erweitert ihre Niederlassung am Eichhof in Bad Hersfeld und investiert 65 Millionen Euro in den Standort.

Geplant ist nach Angaben von Firmensprecher Frank Behrens die bislang 22.000 Quadratmeter großen Hallen durch einen Anbau auf 35.000 Quadratmeter Nutzfläche zu erhöhen. Die Vorbereitungen für die Arbeiten laufen, der offizielle erste Spatenstich soll im Juli stattfinden.

In den Gesamtinvest von 65 Millionen Euro rechnet die Firma nach Angaben von Behrens auch das Inventar. „Wir gehen mit unseren Waren in Vorleistung und arbeiten nicht auf Kommissionsbasis“, erläutert der Firmensprecher. RS Components handelt zum Beispiel mit Widerständen, Steuerungselementen für Industrie-Roboter oder Fließbänder, sowie Spezialwerkzeugen und Messtechnik.

Das Gelände für die geplante Erweiterung ist bereits im Besitz der Firma. „Wir hatten damals bereits auf Zuwachs gekauft“, erläutert Behrens. Derzeit sind rund 220 Mitarbeiter bei RS Components beschäftigt. Der Firmensprecher rechnet damit, dass nach der Erweiterung die Mitarbeiterzahl auf 360 steigen wird. Deshalb präsentiere sich das Unternehmen auch beim Hessentag auf der Straße der Innovationen, um dort um potenzielle Arbeitskräfte zu werben. Bad Hersfeld habe sich durch seine „ideale Lage“ als beste Wahl für eine Erweiterung herausgestellt, weil von hier auch die wichtigen Märkte in Osteuropa, Skandinavien und den Benelux-Staaten gut zu erreichen sind.

Gegenwärtig seinen in Bad Hersfeld 140.000 Industrie- und Elektronikprodukte vorrätig. Das neue Verteilzentrum werde aber in der Lage sein, über 450.000 Produkte aufzunehmen. Das erweiterte Distributionszentrum soll innerhalb von zwei Jahren voll einsatzbereit sein.

Die Firma RS Components verzeichne derzeit ein starkes Wachstum vor allem auch in Europa, erklärt Jürgen Lampert, Vice President Central Europe bei RS Components. „Unser Ziel ist es, für unsere Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und Shareholder zur ersten Wahl zu werden. Diese Investition wird uns sicherlich helfen, erstklassigen Service zu bieten“, hofft Lampert.

Aus England hinaus in alle Welt

RS Components ist ein weltweit tätiger Vertrieb für Elektronik, Elektromechanik und Automation mit Sitz im britischen Corby. Die 1937 in London als Radiospares gegründete Marke ist heute mit eigenen Unternehmen in Europa, Amerika und Asien vertreten und ist Teil der an der Londoner Börse notierenden Electrocomponents-Gruppe, mit einem Umsatz von 1,7 Milliarden Pfund im Geschäftsjahr 2017/18 und weltweit etwa 6000 Mitarbeitern. Das Unternehmen liefert nach eigenen Angaben mehr als 500.000 Produkte für die Industrie sowie aus der Elektronik von über 2.500 Herstellern und hat über eine Million Kunden. Die Niederlassungen in 32 Ländern bringen täglich mehr als 50.000 Pakete auf den Weg. RS Components GmbH ist die deutsche Tochter mit Sitz in Mörfelden-Walldorf und dem Verteilzentrum in Bad Hersfeld. Das Unternehmen wurde 1991 gegründet. Das deutsche Logistikzentrum am Eichhof wurde 2003 eröffnet und versendet täglich bis zu 6000 Lieferungen innerhalb Deutschlands


Summacom siedelt sich Bad Hersfelder Schildepark an

Platz für bis zu 250 neue Mitarbeiter: Marc Kirch in den neuen Geschäftsräumen am Bad Hersfelder Schilde-Park. © Kai A. Struthoff
Platz für bis zu 250 neue Mitarbeiter: Marc Kirch in den neuen Geschäftsräumen am Bad Hersfelder Schilde-Park. © Kai A. Struthoff

 

(HZ 23.04.2019) Es ist die wohl größte Firmen-Neuansiedlung in den vergangenen Jahren in unserer Region. Die Firma Summacom will bis zu 250 neue Arbeitsplätze am Schilde-Park in Bad Hersfeld schaffen. Mit dem Marketing- und Vertriebsleiter Marc Kirch sprach der Redaktionaleiter  der Hersfelder Zeitung, Kai A. Struthoff.

 

Was verbirgt sich hinter der Firma Summacom?

Wir sind multimedialer Kommunikationsdienstleister und bieten unseren Geschäftskunden Unterstützung in Kundenservice und Vertrieb über alle Kanäle an. Wir arbeiten inzwischen branchenübergreifend, obwohl wir 1997 in St. Ingbert im Saarland als Service-Center der Sparda-Bankengruppe angefangen haben. Inzwischen arbeiten über 400 Mitarbeiter auch für andere Banken, Versicherungen, Baumärkte, Gesundheits- und Industrieunternehmen. Zudem haben wir eine hauseigene Akademie, die unsere Mitarbeiter für alle Aufgaben schult und ihre Leistungen auch am Markt anbietet.

 

Summacom ist also ein Callcenter. Telefonieren kann man von überall, warum ist Ihnen daher eine Dependance in der Mitte von Deutschland so wichtig?

Unsere Kunden sind im ganzen Land vertreten. Wir sind bundesweit gut vernetzt, wollen neuen Kunden mit Bad Hersfeld auch einen zentralen Standort bieten, denn der direkte Kontakt ist sehr wichtig. Deshalb pflegen wir eine Kultur der offenen Tür. Ein entscheidender Faktor ist auch, dass wir uns in Bad Hersfeld sehr willkommen fühlen und die Gespräche mit allen Verantwortlichen von der Wirtschaftsförderung des Kreises und in der Stadtverwaltung sehr reibungslos verliefen. Deshalb haben wir hier bereits rund eine Million Euro investiert.

 

In unserer Region sind viele Logistiker ansässig, die Arbeitslosigkeit ist vergleichsweise gering. Finden Sie denn hier bei uns überhaupt noch ausreichend Personal?

Wir haben an unsere Mitarbeiter etwas andere Anforderungen als Logistiker. Alle neuen Mitarbeiter werden deshalb von uns umfassend geschult – wie aktuell die ersten 30 Mitarbeiter, welche wir bereits gefunden haben. Bis zu 250 Mitarbeiter stellen wir ein, 70 noch in diesem Jahr.

 

Wo sollen die herkommen? Alle Betriebe klagen über Fachkräftemangel.

Wir hoffen, dass wir in einem Radius bis 100 Kilometer rund um Bad Hersfeld unsere neuen Mitarbeiter finden. Wir suchen nach Menschen, die gern kommunizieren, sich dabei klar und deutlich ausdrücken können – gern auch mit Akzent. (Lacht) Ich selbst kann meine saarländische Herkunft ja auch nicht ganz verbergen. Insbesondere Quereinsteiger aller Altersgruppen sind herzlich willkommen. Wir bilden unsere Leute selbst aus, niemand wird ins kalte Wasser geschmissen.

 

Die Callcenterbranche hat keinen guten Ruf. Man hört von großem Druck und viel Kontrolle. Wie ist das bei Ihnen?

Natürlich müssen wir uns den Marktbedingungen anpassen, deshalb wird auch bei uns hart gearbeitet. Gleichzeitig wissen wir: Nur wer sich wohlfühlt, ist motiviert, bleibt langfristig und ist somit in der Lage Bestleistungen für Kunden zu erbringen. Wertschätzung, Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt stehen im Zentrum unserer Unternehmensphilosophie.

 

 

 

Was zahlen Sie?

Wir zahlen deutlich über Mindestlohn, das ist eine klare Ansage. Die genaue Höhe

des Gehalts ist von der Qualifikation und von den jeweiligen Projekten abhängig. Eine langfristige, unbefristete Anstellung ist unser Ziel und wir bieten zum Beispiel auch 30 Tage Urlaub und zahlreiche andere „Goodies“.

 

Arbeiten Sie eigentlich im Schichtdienst?

Teilweise, weil wir für einige Banken als wesentliche Auslagerung tätig sind, unterliegen wir speziellen Regularien, weshalb wir auch rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche im Einsatz sein dürfen.

 

Wo sollen Ihre Mitarbeiter aber parken? Rund um den Schilde-Park ist es immerhin jetzt schon ziemlich eng.

Ja, das habe ich auch schon gemerkt. Wir haben deshalb im ersten Schritt 80 Parkplätze in einem Parkhaus in der Nähe angemietet und werden bei Bedarf weitere Stellplätze in Standortnähe zur Verfügung stellen können.

 

Zur Person

Marc Kirch wurde in Saarbrücken geboren. Er ist Diplom- Betriebswirt (FH). 2016 kam Kirch als „Out-of-the-Box“-Denker zur Summacom und leitet heute den Bereich Marketing und Vertrieb. Zuvor war Kirch elf Jahre in der Lebensmittelbranche für führende Getränkemarken tätig, und blickt auch in dieser Branche auf nachhaltige Erfahrungen in vertrieblicher Schnittstellen-Funktion, Public Relations und Consumer Marketing zurück. Marc Kirch ist ledig, glücklich liiert und spielt als leidenschaftlicher Musik- und Astronomiefan auch sehr gerne Tennis und Beachvolleyball.

 

Viele Synergien zwischen Summacom und Bad Hersfeld

Die Firma Summacom wurde 1997 als Tochtergesellschaft der Sparda-Bank für den Telefonservice gegründet. Seit 2015 firmiert sie unter dem Namen Summacom als branchenübergreifende Dienstleistungsmarke mit Sitz in St. Ingbert bei Saarbrücken. Seit 2017 gibt es auch eine eigene Weiterbildungs-Akademie. Bad Hersfeld soll der zweite Standort von Summacom in der Bundesrepublik werden. Hier hat die Firma mit der Netcom aus Kassel bereits einen ersten großen neuen Kunden gewonnen. Die Ansiedlung von Summacom wertet Bernd Rudolph von der Wirtschaftsförderung des Kreises als einen der größten Erfolge seit Amazon und DHL. Rudolph sieht gemeinsam mit der Arbeitsagentur „durchaus noch Arbeitskräfte-Potenzial“ in jenem kaufmännischen Bereich, in dem die Summacom aktiv ist. Entscheidend für die Ansiedlung in Bad Hersfeld sei das „professionelle Gesamtpaket“ gewesen, das die Wirtschaftsförderung auch gemeinsam mit der Stadt Bad Hersfeld geschnürt habe. Dazu gehöre auch, dass das benachbarte „wortreich“ künftig für Schulungen der Summacom-Akademie genutzt werden könne.


ACO Passavant will ab 2021 neues Werk in Friedewald bauen

Der Bauplatz: Das neue Werk soll zwischen Erdwall (vorne), Autobahnzubringer (rechts) und Autobahn (hinten) entstehen.
Der Bauplatz: Das neue Werk soll zwischen Erdwall (vorne), Autobahnzubringer (rechts) und Autobahn (hinten) entstehen.

(HZ vom 14.02.19 jce) Friedewald. Die Firma ACO-Haustechnik will im Gewerbegebiet Friedewald einen neuen Standort errichten. Details verrieten Vertreter des Unternehmens jetzt bei einer Pressekonferenz.

„Wir sind zwar nicht Porsche, aber zumindest der Porsche der Entwässerungstechnik“, scherzte Frank Hess, kaufmännischer Leiter bei ACO-Haustechnik, am Rande der Pressekonferenz zur geplanten Ansiedlung des Unternehmens in Friedewald (unsere Zeitung berichtete) mit Blick auf entsprechende Gerüchte in der Dreienberggemeinde.

Das innerhalb der familiengeführten ACO-Gruppe eigenständige Unternehmen ist Marktführer bei der Entwässerungstechnik von Straßen, Plätzen und Gebäuden – und in der Region noch immer unter seinem früheren Namen Passavant bekannt. „Unsere Werke stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen“, verdeutlichte Geschäftsführer Peter Fröhlich. 

Der Stammsitz in Philippsthal umfasst rund fünf, das im Jahr 2004 hinzugekommene Werk Stadtlengsfeld (Wartburgkreis) rund sieben Hektar – nicht genug für den Wachstumskurs des derzeit rund 450 Mitarbeiter starken Unternehmens. Ein Platz zum Wachsen wurde nun mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg in Friedewald gefunden. Gemeinde und ACO haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der das 22 Hektar große Areal – die gesamte Erweiterungsfläche des Gewerbegebiets West – reserviert wird. Das biete eine langfristige Entwicklungsperspektive über die kommenden zehn Jahre hinaus: „Ein Familienunternehmen denkt in Generationen“, unterstrich Peter Fröhlich.

Nicht nur im Hinblick auf die Transportlogistik sei der direkte Autobahnanschluss von Bedeutung: Insbesondere im nicht produzierenden Bereich rekrutiere ACO seine Fachkräfte auch außerhalb der Region. „Mit jedem Kilometer Entfernung zur Autobahn sinkt die Bereitschaft, zu uns zu pendeln“, so der Geschäftsführer. Schrittweise soll deshalb in Friedewald der neue Hauptsitz von ACO-Passavant entstehen. „Besonders drückt der Schuh bei Logistk, Büros und der Endmontage, die noch auf vier Stellen verteilt ist“, erklärte Peter Fröhlich.

Belastungen für das benachbarte Wohngebiet sollen laut Bürgermeister Dirk Noll durch „intelligente Bauleitplanung“ vermieden werden: Ein repräsentativer Bürocampus mit Blick zum Dreienberg könnte einen Puffer bilden, Fertigung und Vertrieb sollen dahinter in Richtung Autobahn angeordnet werden.

Bevor die Bagger rollen, muss das Projekt jedoch eine entscheidende Hürde nehmen: Der Zentralausschuss der Regionalversammlung muss über die von der Gemeinde beauftragten Abweichung vom Regionalplan entscheiden. Die ersten Anhörungen seien positiv verlaufen, erklärte der Rathauschef, der auf eine Entscheidung im April hofft. Nach Abschluss der Bauleitplanung könnte dann 2021 mit den Arbeiten begonnen werden.

Auf eine Zahl der entstehenden Arbeitsplätze wollte sich Peter Fröhlich ebenso wenig festlegen wie auf die geplante Investitionssumme, die Unterm Strich wohl „deutlich achtstellig“ ausfalle. Der Stammsitz in Philippsthal mit Edelstahlfertigung auf eigenem Grundstück stehe trotz der Neubaupläne nicht zur Disposition, betonte der Geschäftsführer.

Für den Standort in Stadtlengsfeld, in dem die Kunststoff-Fertigung angesiedelt ist, läuft der Mietvertrag mit der Landentwicklungsgesellschaft Thüringen noch bis zum Jahr 2029. Ob und wie es danach dort weitergehe, hänge von der weiteren Entwicklung des Unternehmens ab, erklärte Fröhlich. (jce)


1. Netzwerktreffen he-ro-net.de

Vom digitalen zum analogen Austausch: Ende Oktober fand im Dienstleistungs- und Gründerzentrum Bad Hersfeld das 1. Netzwerktreffen der Unternehmensplattform he-ro-net.de statt. Eingeladen waren die eingetragenen Unternehmen.

Begrüßt wurden die 20 Teilnehmer durch Herrn Bernd Rudolph (Geschäftsführer WFG) und Herrn Tobias Binder (Leiter Servicezentrum Hersfeld-Rotenburg der IHK Kassel-Marburg). Anschließend stellte Frau Johanna Sick (Projektassistenz WFG) den aktuellen Stand der Unternehmensplattform vor.

 

Der weitere Abend stand unter dem Motto “Fördermittelmanagement - von der Projektidee bis zum Zuschuss”, präsentiert  durch Herrn Ralf Czajkowski (Geschäftsführer EUBIKUS ewiv). Er informierte über die EU-Fördermittelpolitik und zeigte die Chancen auf, Fördermittel zu erhöhen und Anschubfinanzierungen für innovative Projekte zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit oder der jeweiligen Bedarfe zu ermitteln. Großes Interesse zeigten die Teilnehmer bezüglich der Förderung für Ausbildungsbetriebe und Auszubildende. Hierzu konnten sowohl Herr Czajkowski als auch einige der Teilnehmer wichtige Informationen geben.

 

Im Anschluss fanden die Netzwerkteilnehmer bei einem kleinen Imbiss Zeit für rege Diskussionen und gegenseitigen Austausch – hier wurde aktiv „genetzwerkt“. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass weitere Netzwerktreffen folgen sollen

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Präsentation EU-Fördermittel
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Von Links: Bernd Rudolph, Ralf Czajkowski und Tobias Binder
Von Links: Bernd Rudolph, Ralf Czajkowski und Tobias Binder


Gelber Riese jetzt noch größer: DHL-Erweiterung in Mecklar

Besichtigten die neuen Hallen bei DHL in Mecklar: Die Vertreter der Kommunen und des Landkreises sowie der Wirtschaftsförderung. © HZ/Maaz
Besichtigten die neuen Hallen bei DHL in Mecklar: Die Vertreter der Kommunen und des Landkreises sowie der Wirtschaftsförderung. © HZ/Maaz

Hersfelder Zeitung 19.06.2018 / Nadine Maaz

Mecklar. Fast genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist in Mecklar am Dienstag der Erweiterungsbau des DHL-Logistikzentrums offiziell in Betrieb genommen und vorgestellt worden. 

Die neuen Hallen gehören zur deutschlandweiten Hauptumschlagbasis (Hub) für sogenanntes Zwei-Mann-Handling. Unser Bild zeigt von links Karsten Heubach, Geschäftsführer Vertrieb, Niederlassungsleiterin Gabriele Schulz und Dietmar Baier, Abteilungsleiter und stellvertretender Niederlassungsleiter.

An den heißen Tag der Grundsteinlegung im Juni 2017 für den Erweiterungsbau am DHL-Hub in Mecklar (wir berichteten) erinnerten sich alle Beteiligten noch gut – nur ein Jahr später ist der 30 000 Quadratmeter große Anbau mit drei Hallen jetzt offiziell in Betrieb genommen worden, und arg schwitzen musste diesmal niemand.

 

Als Herzstück des „Zwei-Mann-Handlings“ bezeichnete Niederlassungsleiterin Gabriele Schulz den Standort in Ludwigsau, auf den man sehr stolz sei. Seit 2007 betreibt DHL Paket dort verkehrsgünstig gelegen sein zentrales Umschlags- und Warenlager für den Premiumservice in ganz Deutschland, der den Transport und die Zustellung schwerer und sperriger Güter beinhaltet. Ob Waschmaschinen, Sofas oder Gartenmöbel: Alles, was einer allein nicht tragen kann, wird zu zweit angeliefert, und zwar bis in die Küche oder wo immer das bestellte Produkt hin soll – auf Wunsch auch inklusive Montage und Entsorgung.

 

„Ich bin immer wieder überrascht, wieviele Matratzen hier liegen“, sagte Ludwigsaus Bürgermeister Thomas Baumann in seinem kurzen Grußwort. Eine Einweihung sei immer ein Abschluss und ein Beginn. Jetzt starte die „Epoche DHL 2“, oder wie man in Ludwigsau sage: der Gelbe Riese. Landrat Dr. Michael Koch zeigte sich beeindruckt von der schnellen Umsetzung und betonte in Richtung der DHL-Vertreter: „Wir freuen uns, dass Sie da sind.“

Die Übergabe des Anbaus war in mehreren Schritten seit November erfolgt. Mit dem Anbau sind unter anderem auch eine neue Kantine, eine neue Einfahrt und ein neuer Parkplatz entstanden. Weil nicht nur der Online-Handel an sich rasant zugenommen habe, sondern vermehrt auch große Produkte im Internet bestellt würden, sei die Verdopplung der Lagerkapazitäten notwendig geworden. 200 neue Arbeitsplätze sollen mit der Erweiterung entstehen, sowohl im operativen Bereich als auch in der Verwaltung und auf Führungsebene, wie Niederlassungsleiterin Gabriele Schulz erläuterte. Aktuell sind 280 Beschäftigte am Standort tätig, 400 sollen es einmal werden. Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hersfeld-Rotenburg, betrachtet die DHL-Erweiterung als Bestätigung des hiesigen Logistikstandorts. Er verwies zudem auf die Bedeutung für die weitere Entwicklung des Unternehmensparks Bad Hersfeld-Ludwigsau.


he-ro-net.de - Das neue Unternehmensportal für Hersfeld-Rotenburg - branchenorientierte Internetdatenbank mit regionalem Newsportal

Bringen he-ro-net-de auf den Weg: Von Links: Johanna Sick, Tobias Binder, Bernd Rudolph und Ivonne Teichmüller Bildquelle: Hersfelder Zeitung, Lasse Deppe
Bringen he-ro-net-de auf den Weg: Von Links: Johanna Sick, Tobias Binder, Bernd Rudolph und Ivonne Teichmüller Bildquelle: Hersfelder Zeitung, Lasse Deppe

Bad Hersfeld, 13. Juli 2017
Der Wirtschaftsregion Hersfeld-Rotenburg ein individuelles, unverwechselbares Gesicht geben. Das ist Ziel und Anspruch von he-ro-net.de.

Hierzu haben die Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg und das Servicezentrum Hersfeld-Rotenburg der IHK Kassel-Marburg gemeinsam das regionale Wirtschaftsportal he-ro-net.de neu auf den Weg gebracht und gestern offiziell vorgestellt.
he-ro-net.de soll mit aktuellen Wirtschaftsthemen und einer Datenbank inklusive Suchfunktion Informationen aus der Wirtschaftsregion Hersfeld-Rotenburg bündeln und über das Webportal öffentlich und leicht zugänglich machen.
Aktiv mit anderen Unternehmen aus der Region kommunizieren, gemeinsam voneiander profitieren können, jederzeit up-to-date sein und wissen was im Umkreis passiert - all das ist mit der Plattform möglich. Darüber hinaus bietet he-ro-net.de Unternehmen die Chance sich aktiv mit ihren Leistungen und Vorteilen zu präsentieren. Zudem können sich die Akteure untereinander informieren, austauschen und Netzwerke bilden. Die Eintragung eines Unternehmens, mit Verlinkung zur  Unternehmenshomepage sowie die vollständige Nutzung der Plattform ist gebührenfrei. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mit einem Premiumeintrag eine erweiterte Unternehmensdarstellung, für einen einmaligen Kostenbeitrag von 79,- Euro, zu nutzen. Mit dem Unternehmenslogo, einer Bildergalerie als Slideshow sowie einem Facebook-Post mit einem redaktionellen Beitrag wird die Präsentation auf he-ro-net.de abgerundet. Einen Eintrag können interessierte Unternehmen über die Wirtschaftsförderungsgesellschaft vornehmen lassen. Die Anmeldeformulare finden Sie unter Kontakt & Service.


Mit einem Klick zum Job

Hersfelder Zeitung vom 20.01.2017

Die Hersfelder-Zeitung bietet mit stellen-lokal.de ein regionales Jobportal im Internet

BAD HERSFELD. Ein neuer Mitarbeiter wird für den Betrieb gebraucht? Oder ich selbst bin auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung? Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg bietet die Hersfelder Zeitung jetzt eine neue Plattform an: Das regionale Jobportal stellen-lokal.de.
In Kooperation mit den Partnerzeitungen Werra-Rundschau in Eschwege und der Waldeckischen Landeszeitung
in Korbach sowie der führenden Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de mit über 700 000 registrierten Nutzern, gibt es auf stellen-lokal.de Jobangebote aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg und ganz Nordhessen. Arbeitgeber aller Branchen können ihre freien Positionen auf stellen-lokal.de veröffentlichen. „Wir veröffentlichen die Stellenanzeigen zusätzlich zur Printausgabe 30 Tage lang auf stellen-lokal.de und erzielen damit eine hohe Reichweite in den richtigen Zielgruppen – das ist ein echter Mehrwert für Arbeitgeber“, sagt Sandra Trausch-Dalitz, Verkaufsleiterin der Hersfelder Zeitung. Und das Beste: Für die Inserenten bedeutet dies keinen Mehraufwand. „Wir kümmern uns um die Gestaltung der Anzeige für Print und Online“, erklärt sie und fügt an: „Unser Mediennetzwerk mit hoher regionaler und fachspezifischer Reichweite ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Stellenanzeigen unserer Kunden.“ Und für Arbeitssuchende bietet das Stellenportal der Hersfelder Zeitung die perfekte Möglichkeit eine neue Arbeitsstelle in der Region zu finden; bewerben kann man sich über das Jobportal. Die Suche kann direkt nach der beruflichen Qualifikation oder nach Postleitzahl erfolgen. Da ist für Bewerber aller Qualifikationen und Erfahrungen das passende Angebot dabei. (dir)

 

Fragen zum neuen Angebot:
Auskunft gibt Sandra Trausch-Dalitz unter Telefon 0 66 21/16 11 32 oder per EMail unter anzeigen@hersfelder-zeitung.de. Für die Bearbeitung eines Stellenangebotes können sich Arbeitgeber gerne an die ihnen vertrauten Mediaberater der Hersfelder Zeitung wenden.


Kontakt

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg mbH

Leinenweberstr. 1

36251 Bad Hersfeld

 

Tel: 06621-944110

Email: buero@wfg-hef-rof.de

Die WFG ist lokale Aktionsgruppe in der LEADER-Förderperiode 2014-2020