Nordhessen auf der ExpoReal 2022

Die Region Nordhessen ist ein Standort mit starker Wirtschaftskraft, internationaler Konkurrenzfähigkeit und herausragenden Standortfaktoren, zu denen nicht nur die Innovationsfähigkeit der Region und Expertise im Bereich Nachhaltigkeit zählen. Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Region Nordhessen auf der EXPO REAL in München und stellt sich dort mit ihren attraktivsten und stärksten Seiten dem Fachpublikum vor. Weitere Informationen


Neuer Förderaufruf für das Gaststättensonderprogramm

Restaurants, Kneipen und Bars sind ein wichtiger Bestandteil jedes Dorflebens. Damit diese Gaststätten erhalten bleiben, stellt das Hessische Umweltministerium 10 Millionen Euro Förderung bereit. Damit können Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt und neue Geräte angeschafft werden. Heute startet der nächste Förderaufruf.

 

Informationen zur Förderung:

Gefördert werden Investitionen und Anschaffungen ab 15.000 Euro - von der Gastraumrenovierung, über den Bau einer neuen Außenterrasse, oder der Modernisierung der Küche, bis zur Anschaffung von moderner digitaler Technik. Die Förderquote beträgt 45 Prozent bei einer Höchstfördersumme in Höhe von 200.000 Euro.

 

Der Förderaufruf bietet den Betreiberinnen und Betreibern acht Wochen lang die Gelegenheit, bei der WIBank Förderanträge zu stellen. Im Jahr 2023 sind weitere Förderaufrufe vorgesehen.

 

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung sind auf der Internetseite der WIBank erhältlich: WIBank

 

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 


9. Logistik-Tag

Die Logistikbranche ist in Bewegung: steigende Energie- und Treibstoffpreise, Cyber-Attacken, hohe Kundenanforderungen, Pandemie sowie fehlendes Personal haben die Herausforderungen in den letzten 2 Jahren stark ansteigen lassen. Die Komplexität der Themen macht deutlich, dass es für Unternehmen essentiell ist, den Mut für neue Technologien zu haben, Synergiepotenziale zu nutzen, sowie ein agiles Mindset zu entwickeln, um Logistik anders zu denken. Nordhessen ist, in der Mitte Deutschlands liegend, das Zentrum der nationalen Distributionslogistik und bietet mit dem Logistik-Tag eine bundesweite Austauschplattform. Deshalb laden wir Sie herzlich zum

 

9. Logistik-Tag

Logistik anderes denken – Chancen neuer Technologien

am 14.09.2022, 09:00 Uhr - 17:30 Uhr

in den Südflügel des KulturBahnhofs Kassel

Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel

 

ein. Es erwarten Sie spannende Impulse durch Expertenvorträge im Bereich künstliche Intelligenz und Cybersecurity sowie mitreißende Diskussionen zum Thema Wasserstoff. Zusätzlich können Sie eine begleitende Ausstellung besuchen sowie Ihr Netzwerk pflegen und durch neue Kontakte erweitern.

 

Alle weiteren Informationen können Sie der Webseite 9. Logistik-Tag am 14.09.2022 in Kassel, KulturBahnhof (logistiktag.de) entnehmen. Das Programm ist separat beigefügt. Die Veranstaltung wird von der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) und unseren MoWiN.net Mitgliedern unterstützt.

 

 

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne bei dem Regionalmanagement Nordhessen. Kontakt: Stella Reulecke, Stella.Reulecke@regionnordhessen.de


Bad Hersfeld Programm "Starke Heimat Hessen"

Der Transfer der vielfältigen Erfahrungen der Smart City Bad Hersfeld steht ebenfalls im Fokus der Landesförderung. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat am Mittwoch die Zusage an Bürgermeister Thomas Fehling überreicht. - Fotos: Gerhard Manns
Der Transfer der vielfältigen Erfahrungen der Smart City Bad Hersfeld steht ebenfalls im Fokus der Landesförderung. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat am Mittwoch die Zusage an Bürgermeister Thomas Fehling überreicht. - Fotos: Gerhard Manns
OsthessenNews 04.08.2022

 

2,28 Millionen Euro für smarte Projekte: Digitalministerin auf Sommertour

04.08.22 - Die gesetzlich vorgeschriebene Rettungsfrist für Feuerwehr- und Rettungsdienste (BOS) von zehn Minuten kann auf Grund von hohem Verkehrsaufkommen insbesondere in der Stoßzeit nicht immer gewährleistet werden. Die Stadt Bad Hersfeld will nun mit dem Projekt "Rapid BOS" Abhilfe schaffen. Das Land Hessen unterstützt das Projekt durch die Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm "Starke Heimat Hessen" mit 2.272.968 Euro. Der Transfer der vielfältigen Erfahrungen der Smart City Bad Hersfeld steht ebenfalls im Fokus der Landesförderung. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat am Mittwoch die Zusage an Bürgermeister Thomas Fehling überreicht.

 

"Moderne digitale Technologien können im wahrsten Sinne helfen, Leben zu retten. Denn bei Rettungseinsätzen zählt jede Minute. Daher ist esin äußerst verdienstvolles Vorhaben, dass Bad Hersfeld sich dieser umfassenden Herausforderung stellt, ein System zu entwickeln, damit Rettungskräfte schneller an den Einsatzort kommen", sagte Digitalministerin Sinemus. "Ich bin überzeugt, dass das Projekt Aufsehen erregen wird und auch andere hessische Kommunen davon profitieren werden, da volle Straßen im Stadtgebiet kein alleiniges Problem von Bad Hersfeld sind."

 

Feuerwehr Bad Hersfeld als Beispiel

Für das Projekt dient die Feuerwehr Bad Hersfeld als Beispiel. Daten aus unterschiedlichen verkehrsrelevanten Systemen sollen so integriert und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz weiterverarbeitet werden, dass das Routing für Rettungskräfte auf der Grundlage des Echtzeit-Verkehrsgeschehens zeitoptimal geleitet wird. Damit soll immer die rascheste Strecke hin zum Einsatzort beziehungsweise von Ehrenamtlichen hin zur Leitstelle empfohlen werden. Grundlage ist eine echtzeitfähige, offene urbane Datenplattform. Unter anderem soll ein zentrales Lichtsignalanlagen-Beeinflussungssystem installiert werden. Mit diesem kann Einsatzfahrzeugen Vorfahrt auf dem Weg zum Einsatzort eingeräumt werden beziehungsweise sollen eventuell vorhandene Rückstaus möglichst weitgehend durch eine entsprechende Ampelschaltung aufgelöst werden. Möglich machen dies unter anderem GPS-Positionsdaten in den Einsatzfahrzeugen, die in Echtzeit an das System gesendet werden.

Der tatsächliche Nutzen hierzu soll im Rahmen des Projektes durch Begleitforschung evaluiert werden. Zudem soll es eine Anbindung zum Datenraum Mobilität (DRM) und zum Mobilitätsdatenmarktplatz (MDM) des Bundes geben. Die Projektverantwortlichen gehen davon aus, dass das Bad Hersfelder Projekt beispielhaft für andere Kommunen sein kann, da es bisher nur wenige Versuche gebe, die Einhaltung der Rettungsfrist mithilfe digitaler Ansätze zu gewährleisten. 

 

"Smart Region Hub"

Die Pläne in Bad Hersfeld gehen über das innovative Projekt "Rapid BOS" hinaus: Bad Hersfeld hat sich in den vergangenen Jahren zu einer modellhaften Smart-City mit vielfältigen Anwendungsfeldern entwickelt. Mithilfe der Förderung soll es nun gelingen, die Erfahrungen und Use Cases in einem sogenannten "Smart Region Hub" auf andere hessische Kommunen übertragbar zu machen. Dabei stehen sowohl die Sensibilisierung und Information von kommunalen Akteurinnen und Akteuren – unter anderem mithilfe von Stadtführungen und Exponaten – auf dem Programm als auch die Erarbeitung von Unterlagen, die eine bestmögliche Nachnutzung der Entwicklungen aus Bad Hersfeld ermöglichen. Der Smart Region Hub in Bad Hersfeld wird mit der Geschäftsstelle Smarte Region zusammenarbeiten, die im Haus der Digitalministerin als zentrale Anlaufstelle für die hessische Smart Region-Community entwickelt wurde.

Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling dazu: "Mit der Gründung des ersten Smart Region Hubs hat das Land Hessen erstklassiges Timing bewiesen. Unlängst hatte das Smart City Forum, das größte deutsche Experten-Netzwerk für die Digitalisierung im urbanen Raum, nämlich in einem Positionspapier darauf hingewiesen, dass es für den Digitalisierungserfolg in Deutschland nicht an erprobten Projekten, Technologien und Lösungen mangelt. Was fehlt, ist ein ,Rollout‘ in die Fläche, mit dem bestehende gute Projektergebnisse übertragen und an weiteren Standorten schneller in die Umsetzung gebracht werden können. Das wir nun, meines Wissens erstmalig in Deutschland, mit dem neuen Smart Region Hub in Bad Hersfeld an einem solchen Digitalisierungstransfer mitwirken können, freut uns sehr." (pm) +++


Für 99.000 Euro: Regionalbudget fördert 17 Projekte im Kreis

Landrat Torsten Warnecke, Regionalmanagerin Sigrid Wetterau, Bürgermeister Alexander Wirth und WFG Geschäftsführer Bernd Rudolph
Landrat Torsten Warnecke, Regionalmanagerin Sigrid Wetterau, Bürgermeister Alexander Wirth und WFG Geschäftsführer Bernd Rudolph
OsthessenNews 21.07.22

KREIS HEF-ROF Ideen zur Entwicklung der Region

21.07.22 - Mit einem großen Lächeln kamen Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth – diesmal in seiner Funktion als Vorsitzender des Leader-Beirats Hersfeld-Rotenburg – und Regionalmanagerin Sigrid Wetterau in das Landratsamt in Bad Hersfeld. Sie hatten gleich 17 Mal Grund zur Freude, denn Landrat Torsten Warnecke übergab ihnen einen Förderbescheid über insgesamt 98.710 Euro. Mit dem Geld aus dem Regionalbudget werden 17 regionale Kleinprojekte in den Kommunen des Kreises unterstützt.

Das Förderprogramm hat Landrat Torsten Warnecke als Riesenchance für die Kommunen des Landkreises bezeichnet: "Ich bin begeistert, wie viele Projekte hier hauptsächlich von Ehrenamtlichen umgesetzt werden." Dabei gehe es nicht nur darum, dass jeder schlicht und einfach etwas für den jeweiligen Verein, Kommune oder Organisation tue, so der Landrat. "Alle Projekte kommen letztlich der Allgemeinheit zugute. Sie sorgen dafür, Leben in die Dorfgemeinschaften zu holen." Er ist sich sicher, wenn alle Projekte abgeschlossen seien, werde der Landkreis noch ein Stück attraktiver sein.

 

Die entsprechenden Bescheide für die Projekte leitet das Regionalforum Hersfeld-Rotenburg an die Empfänger weiter. 88.838 Euro steuern Land und Bund über das GAK-Programm (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) bei. Den Rest trägt die Leader-Region Hersfeld-Rotenburg. Die Kommunen, Organisationen, Vereine und Initiativen aus dem Kreis hatten sich mit insgesamt 23 Anträgen auf den Förderaufruf beworben. Unterstützungsfähig waren letztlich 17 kreative Projekte aus den Bereichen Kultur, Natur, Tourismus, Bildung sowie Vorhaben zur Gestaltung der Identität der Region.  "Wir sind froh, dass wir von 23 Anträgen 17 kreative Ideen unterstützen dürfen", sagen Sigrid Wetterau und Alexander Wirth, "so konnten wir fast alle zufriedenstellen." Voraussetzung für die Förderung sei allerdings auch, dass die Projekte bis Mitte Oktober abgeschlossen sein müssen, erklärt Sigrid Wetterau. "Aber das wird zu schaffen sein. Der Ehrgeiz wurde spätestens jetzt mit der Förderzusage gepackt", motiviert sie die Projektträger. Einige Vorhaben haben bereits begonnen und wurden teilweise auch schon fertiggestellt: "Vor zwei Wochen zum Beispiel fand im Philippsthaler Schlosspark ein OpenAir-Konzert statt, da konnten die neuen Stühle der Marktgemeinde schon genutzt werden", blickt Wetterau auf das Event zurück. Auch Alexander Wirth ist sich sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger bei künftigen Veranstaltungen im Landkreis von den Anschaffungen über das Regionalbudget profitieren werden. 

 

Das sind die 17 Projekte, die sich beworben und jetzt unterstützt werden:

  • Unser Solz: Erweiterung der Ausstattung des Solzer Dorftreffs mit Kuchentheke, Kühlregal und Kassentisch
  • Naturleben Waldhessen: Ausstattung des Bauwagens mit Bänken, Tischen und Regalen für den Waldkindergarten Waldfüchse
  • Marktgemeinde Philippsthal (Werra): Anschaffung einer Außenbestuhlung für Open Air Veranstaltungen
  • Marktgemeinde Haunetal: Pflanzung von fruchtenden Bäumen und Sträuchern als (essbare) Landschaftselemente und Bildungsobjekte an den Wanderwegen
  • Stadt Bebra, Fachdienst Generationen: "Wir gestalten be!bra" - Junge Leute bauen die jüdische Synagoge Bebras als Modell nach
  • Förderverein Jüdisches Museum: Schaukasten mit Infotafel zur Stärkung der jüdischen Erinnerungskultur
  • Backhaus am Platzborn: Errichtung Schutz für Lagerplatzes Brennholz und Windschutz am Backhaus
  • Gemeinde Hauneck: Errichtung Insektenhotel und Infotafel an der KITA/Grundschule
  • wortreich Bad Hersfeld: Anschaffung des interaktiven und gestengesteuerten Museumsexponats "Monkey Business" zum Umgang mit digitaler Kommunikation
  • Stadtentwicklung Bebra: Ausweisung von Wanderparkplätzen mit Infotafeln zu den Quincunx-Wanderwegen
  • Kanuwanderer Bad Hersfeld 1986: Anschaffung von drei neuen Booten zur Erweiterung des Bestandes & zur Stärkung des Kursangebots (zum Beispiel bei der Volkshochschule)
  • DRK Schenklengsfeld: Ausstattung des Lindenblütenfestes mit vier Großschirmen zur flexiblen Nutzung
  • Radsportverein 05 Ronshausen: Anschaffung von Kunstfahrrädern für die Ausbildung im Kunstradfahren
  • Kreisstadt Bad Hersfeld: Gedenktafel für Zwangsarbeiter der Benno Schilde AG
  • Erlebnisregion Mittleres Fuldatal: Fortbildungen für Gastgeber im Tourismus "Verkaufen  mit Herz" und "Wertschätzende Kommunikation"
  • Unser Dorf Sterkelshausen: Anschaffung von drei Waldsofas für beliebte Aussichtspunkte an Wanderwegen
  • Freunde des Tannenberg: Bau einer Treppe als Verbindung zwischen Kernburg und neuem Festplatz

Förderaufruf Regionalbudget 2023

Sigrid Wetterau weist darauf hin, dass die Leader-Region auch im kommenden Jahr eine Förderung für kleinere Projekte anbieten werde. Interessierte sollten sich Projektideen bereits jetzt vormerken. Das Angebot richte sich an Kommunen, Organisationen, Vereine, Initiativen und Privatpersonen aus den 16 Gemeinden und Städten der Leader-Region Hersfeld-Rotenburg. Vorhaben von Privatpersonen müssen der Öffentlichkeit zugutekommen. Weitere Informationen gibt es direkt beim Regionalforum im Internet unter www.regionalforum-hef-rof.de  Bei Fragen helfen die Mitarbeitenden des Regionalforums telefonisch unter 06621 944171 weiter. (pm)+++


Bad Hersfeld wird Modellkommune für vorausschauende Verkehrsplanung

06.04.22

Als eine von nur zwei Städten in Deutschland ist Bad Hersfeld jetzt als Modellkommune für das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderte Forschungsvorhaben MOTUS final ausgewählt worden.

MOTUS ist ein Projekt aus dem Bereich Verkehr, steht für „Mobilitäts-Transformation“ und untersucht Schlüsselfaktoren für sogenannte resiliente und nachhaltige Verkehre. Anders gesagt, lautet das Ziel: Wie kann man ein städtisches Verkehrssystem nachhaltiger, robuster und widerstandsfähiger machen, wenn große Störfaktoren - wie etwa eine Pandemie, der Klimawandel und/oder lokale Infrastrukturmaßnahmen - das Mobilitätsverhalten beeinflussen.

Genau solche „disruptiven“ (also den Verkehr störende) Ereignisse stehen Bad Hersfeld in den nächsten Jahren bevor: Die Erweiterung des Klinikums am Seilerweg, die Stadtentwicklungsprojekte auf dem Wevergelände und der Ersatzneubau der Hochbrücke am Peterstor werden erhebliche Auswirkungen auf die Verkehrsströme in der Kreisstadt haben, insbesondere auf den nach wie vor dominanten Autoverkehr. Auch der jüngst beschlossene Neubau der ICE-Strecke durch Bad Hersfeld wirft seine Schatten voraus.

All diese Vorhaben werden ohne die Zweifel die Attraktivität unserer Stadt letztendlich deutlich erhöhen – aber in den Bauphasen wird es in Sachen Verkehr möglicherweise sehr „ungemütlich“!

Michael Mai von der Stabsstelle Klimaschutz bringt die Zielsetzung der Stadt auf den Punkt: „Wir wollen nicht warten, bis das „Kind in den Brunnen gefallen“ ist, sondern vorausschauend planen, wie ein möglicher Verkehrskollaps sinnvoll und nachhaltig verhindert werden kann. Da sind wir auch durchaus stolz, dass wir als MOTUS-Modellkommune jetzt massiv externes Knowhow dafür nutzen dürfen.“

Forschungseinrichtungen des Projektes sind die Technische Universität Dresden, die Universität Kassel sowie die Verkehrsdatenspezialisten von Terralytics. Gleich vier verkehrswissenschaftliche Professuren mit Ihren Spezialgebieten sind beteiligt - von Radverkehr und Nachmobilität über Verkehrsleitsysteme und Kraftfahrzeugtechnik bis hin zur Verkehrsökologie.

Bürgermeister Thomas Fehling macht klar: "Dass wir in diesem hochrangigen Kreis als Mittelstadt dabei sein können, empfinden wir als Auszeichnung und Belohnung für unsere Vorarbeiten in den letzten Jahren. Wir haben gut nutzbare digitale Strukturen in der Verwaltung und mit der zentralen Plattform einen starken Datenbestand zum hiesigen Verkehr. Mit dem begonnenen „Masterplan Mobilität“ haben wir wohl auch konzeptionell gepunktet.“

MOTUS wird in Bad Hersfeld nicht in erster Linie dafür stehen, intelligente Umleitungslösungen für den motorisierten Individualverkehr zu schaffen. Im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes geht es vorrangig vielmehr um einen Maßnahmenplan zur Schaffung attraktiver, zum Pkw dauerhaft konkurrenzfähiger Mobilitätsangebote - durch öffentlichen Nahverkehr, durch Radverkehr sowie auch durch neue Verkehrsformen.

Mai weiter: „Deshalb sind wir klug beraten, dass die Auswirkungen während und nach der Bauphasen sowie die zukünftigen Angebote durch den ICE-Halt mit einem ergänzenden und klimaschonenden Nahverkehr in ihrer Gesamtheit bewertet werden.“

Dazu braucht es gute Datengrundlagen und leistungsfähige Verkehrssimulation-Systeme. Auch müssen über Datenerhebungen in der Stadt das Mobilitätsverhalten und die zukünftigen Wünsche an diese Angebote bekannt sein.

Projektleiter Maximilian Bäumler von der Technischen Universität Dresden zur Auswahl unserer Stadt: „Wir, das gesamte Projektkonsortium, sind dabei überzeugt, dass Bad Hersfeld als Smart City mit ihren bisherigen Projekten, ihren bevorstehenden Herausforderungen sowie dem kommenden Mobilitätsplan sehr gut für unser Forschungsvorhaben geeignet ist. Weiterhin sind wir fest davon überzeugt, dass wir in enger Absprache mit Ihnen auch für Bad Hersfeld neue und wertvolle Erkenntnisse und Daten generieren können.“


Smart 50 Award für Bad Hersfeld in den USA übergeben!

"Schnellschuss" am Rande der Preisverleihung (v.l.n.r.): Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling sowie Johann Sedlmair und Charles Smith von [ui!] Urban Lighting Innovations US; links eine Dame des lokalen Orga-Teams
"Schnellschuss" am Rande der Preisverleihung (v.l.n.r.): Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling sowie Johann Sedlmair und Charles Smith von [ui!] Urban Lighting Innovations US; links eine Dame des lokalen Orga-Teams

 

Aus einer großen Auswahl von weltweiten Bewerbern wurde das derzeit laufende Projekt „Light as a Service“ in Bad Hersfeld als Gewinner des diesjährigen Smart 50 Awards gekürt. Der Smart 50 Awards der international bekannten Organisation „Smart Cities Connect“ wird jährlich für weltweite, innovative Smart City-Projekte verliehen und zielt darauf ab, einige der einflussreichsten Projekte und zukunftsweisenden Ideen im Kontext von Smart City und Smart Region zu prämieren. Bürgermeister Thomas Fehling hat nun zusammen mit dem Projektpartner [ui!] Urban Lighting Innovations GmbH in Columbus (Ohio) den Preis persönlich entgegengenommen. Eingebettet in eine Messe und einen Smart City Kongress waren die Vertreter für Bad Hersfeld in der Preis-Gala neben einem schwedischen Team die einzigen Gewinner aus Europa.

 

"Schnellschuss" am Rande der Preisverleihung (v.l.n.r.): Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling sowie Johann Sedlmair und Charles Smith von [ui!] Urban Lighting Innovations US; links eine Dame des lokalen Orga-Teams

Fehling zu der Auszeichnung: "Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung. Da das Bad Hersfelder Pilotprojekt weltweit Neuland betritt, ist es auch kein Widerspruch, dass das unser Vorhaben schon jetzt ausgezeichnet wird – obwohl es noch nicht abgeschlossen ist. Wenn wir auch noch nicht alle Antworten kennen, verbinden wir mit dem Smart 50 Award doch die Bestätigung durch andere Experten, dass wir die zumindest die richtigen Fragen zur Straßenbeleuchtung der Zukunft gestellt haben. Unsere Resultate aus den letzten Monaten machen uns zuversichtlich, dass in dem Thema wirklich „noch einiges zu holen“ ist.“


Bahn bestätigt im Beteiligungsforum: ICE-Halt bleibt in Bad Hersfeld

Osthessen News 12.03.22 - Nun steht also fest: Der Kreisstadt Bad Hersfeld bleibt auch zukünftig der ICE-Halt erhalten. Dies verkündete die Deutsche Bahn auf einer Pressekonferenz nach dem 11. Beteiligungsforum zur Schnellfahrstrecke Fulda-Gerstungen. Zuvor hatten schon diverse Quellen dies am Freitagnachmittag bestätigt. Die Strecke soll vom Überholbahnhof Langenschwarz durch zwei lange Tunnel zwischen Langenschwarz bis kurz Bad Hersfeld und einem weiteren Tunnel von Bad Hersfeld nach Ronshausen führen.

 

Bad Hersfeld hat uns heute mit Sonne empfangen, als hätten sie geahnt, dass der ICE-Fernverkehrshalt bei der Schnellfahrstrecke Fulda-Gerstungen in Bad Hersfeld bleiben wird", erklärt Jens Bergmann, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte der DB Netz auf der Pressekonferenz. Auch Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) freut sich über die Entscheidung: "Heute bin ich ein sehr glücklicher Minister - wir benötigen mehr Schienenverkehr im Nah- und Fernverkehr - der Bau der Strecke wird ein Projekt für die kommenden Jahrhunderte. Besonders freut mich, dass der Fernverkehrshalt in Bad Hersfeld bestehen bleibt und der Bestand mit dem Bau verbessert werden kann."

 

"Die Streckenführung über den Bahnhof Bad Hersfeld ist für alle Seiten ein Gewinn und ein Pluspunkt für die klimafreundliche Schiene. Wir beseitigen einen echten Flaschenhals im Netz und stärken die wichtige Verbindung zwischen den Metropolen Frankfurt und Berlin. Allein zwischen Fulda und Erfurt sind die Züge künftig mindestens zehn Minuten schneller unterwegs", ergänzte Bergmann weiter. "Auf dem Weg zur Auflösung eines bedeutenden Engpasses im deutschen Schienennetz ist heute ein Meilenstein erreicht – mit einem für Hessen sehr erfreulichen Ergebnis: Denn die Anbindung von Bad Hersfeld an den Fernverkehr der Bahn war seit jeher ein zentrales Anliegen des Landes. Zudem schafft der Ausbau auch die Möglichkeit für ein verbessertes Angebot im Nahverkehr und verringert die nächtliche Lärmbelastung der Menschen", frohlockte Wirtschaftsminister Al-Wazir.

 

"Rund 70 Prozent der Schnellfahrstrecke verlaufen in Tunnellage und somit ist die Variante sehr umweltschonend. Der größte Unterschied, warum wir uns am Ende für die pinke Variante entschieden haben, ist der wirtschaftliche und verkehrstechnische Aspekt. In allen anderen Bereichen war die türkise Variante auf Augenhöhe", so Gerd-Dietrich Bolte von der DB Netz. Zudem werde es durch die Schnellfahrstrecke dann auch einen stündlichen Fernverkehrshalt in Bad Hersfeld geben, dadurch solle die Region weiter profitieren. Bis 2025 sollen dann die Vorplanungen abgeschlossen sein, dann sind noch weitere Schritte zu gehen - einen genauen Termin, wann mit dem Bau begonnen werden soll, kann noch nicht gesagt werden.

 

Zum Projekt: Die Deutsche Bahn plant zwischen Langenschwarz und Ronshausen den Bau von zwei neuen Gleisen. Die Züge des Fernverkehrs können damit künftig getrennt von den in der Regel langsameren Zügen des Nah- und Güterverkehrs auf einer eigenen Trasse fahren und sind damit deutlich schneller und verlässlicher unterwegs. Der Entscheidung der DB für die Vorzugstrasse über Bad Hersfeld war ein umfangreiches Prüf- und Auswahlverfahren vorausgegangen, bei dem die Planenden eine Vielzahl von möglichen Streckenführungen im Detail miteinander verglichen und bewertetet hatten. (Kevin Kunze)+++


Zwei neue Logistikzentren sollen Ludwigsau und Bad Hersfeld stärken

OsthessenNews 03.03.22 - Der Logistikdienstleister Pfenning Logistics entwickelt zwei Logistikzentren in Ludwigau-Mecklar und Bad Hersfeld. Die Immobilien werden nach hohen Nachhaltigkeitsstandards errichtet. Für die Information der Bürgerinnen und Bürger hat das Unternehmen nun eine Online-Plattform eingerichtet. Für die Logistikzentren werden zahlreiche Arbeitskräfte gesucht. 

 

Die Pfenning Logistics Group, familiengeführter Kontraktlogistikdienstleister, errichtet zwei neue Logistikimmobilien in Bad Hersfeld und Mecklar in Nordosthessen. Der "Multicube osthessen" und "Freshcube osthessen" werden für die temperaturgeführte Lagerung ausgerüstet und erfüllen zahlreiche Nachhaltigkeitskriterien.

Auf dem 220.000 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbepark Ludwigsau entsteht das Logistikzentrum multicube osthessen, unterteilbar in zwei Bauabschnitte mit jeweils 77.000 Quadratmeter und 29.000 Quadratmeter. An dem neuen Standort wird Pfenning Logistics circa 300 Arbeitsplätze schaffen.

 

Das Logistikzentrum ermöglicht eine Kühlung zwischen 14 und 18 Grad Celsius und eignet sich daher, insbesondere für die Lagerung und den Umschlag von temperaturgeführten Konsumgütern, Lebensmitteln und Pharmaprodukten. Vor Ort werden die Waren eingelagert, sortiert und kommissioniert und für die weitere Distribution vorbereitet.

 

Parallel sind die Bauarbeiten für ein weiteres Logistikzentrum in der Nachbargemeinde Bad Hersfeld im Gange: den "Freshcube osthessen". Hier entstehen circa 12.000 Quadratmeter moderne Lagerflächen, die drei Temperaturzonen zwischen 4 und 25 Grad Celsius für die temperaturgeführte Lagerung und Logistik umfassen. Gleichzeitig dient der Standort als neue Büro- und Verwaltungszentrale der Herbst Frische Logistik-Mitarbeiter

Schlüsselfaktor Dialog und Partizipation

 

Beim Ansiedlungsprozess des "Multicube Osthessen" sind viele verschiedene Parteien und Interessensgruppen beteiligt. Pfennig Logistics liegt viel daran, in aktiven Austausch mit den Beteiligten zu treten. Interessierte können sich auf der Website https://www.multicube.org/buergerdialog/ über das Projekt informieren und Kontakt aufnehmen. Durch die Ansiedlung entstehen zahlreiche Arbeitsplätze in unterschiedlichen Positionen und Aufgabenfeldern, sowohl in operativen Logistiktätigkeiten als auch in Fach- und Führungspositionen. Neben neuen Arbeitsplätzen wird das Unternehmen künftig auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region anbieten auf der Online-Plattform finden Interessierte weiterführende Informationen zu diesem Arbeitgeberangebot und können direkt in Kontakt mit den Unternehmensverantwortlichen aus dem Personalbereich treten. 

Mehrfach ausgezeichnetes Multicube-Konzept erfüllt höchste Nachhaltigkeitsstandards

 

Auch bei dieser Projektentwicklung kommt das umfassende Nachhaltigkeitskonzept der multicubes zum Tragen, die Pfenning Logistics bereits seit 2013 entwickelt. Klimaschutz und CO₂-Reduktionen können entlang der gesamten Lieferkette verwirklicht werden, angefangen beim Bau und Betrieb von Logistikimmobilien. "Es ist Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung als inhabergeführte Unternehmensgruppe, dass wir auch für die im Kreis Hersfeld-Rotenburg geplanten Logistikzentren eine hohe DGNB-Zertifizierung anstreben", so Rana Matthias Nag, Geschäftsführer von Pfenning Logistics. "Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung im Bau und Betrieb von Logistikzentren und wir wissen auch, dass gute Flächen für Logistik rar sind. Umso mehr freut es uns, dass wir unsere Dienstleistungen künftig von solch hervorragenden Standorten aus erbringen können", stellt Nag heraus.

 

Der Multicube Osthessen und der Freshcube Osthessen sollen bei Fertigstellung die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erreichen. Sie ist mit der Erfüllung eines umfangreichen Kriterienkatalgos hinsichtlich ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeitsaspekten verbunden und stellt die höchste Auszeichnung dar, die die DGNB verleiht. Die Übergabe des ersten Bauabschnitts soll planmäßig im Oktober 2022 stattfinden, der zweite Bau soll, wie der Freshcube Osthessen, im Mai 2023 fertiggestellt werden. (pm/kku)+++ 


Pressemitteilung: Garbe Industrial Real Estate sichert sich 192.000 Quadratmeter im UnternehmensPark Bad Hersfeld - Ludwigsau

02.02.2022

Hamburg / Ludwigsau, 27. Januar 2022 – Die Garbe Industrial Real Estate GmbH setzt ihren Expansionskurs fort. In der Gemeinde Ludwigsau bei Bad Hersfeld hat der Hamburger Projektentwickler von der Hessischen Landgesellschaft ein 192.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Darauf soll ein Logistikzentrum mit einer Gesamtfläche von bis zu 97.000 Quadratmetern errichtet werden. In das Projekt investiert Garbe Industrial Real Estate rund 85 Millionen Euro.

Das baureife Grundstück liegt im Unternehmenspark Bad Hersfeld-Ludwigsau, einem rund 840.000 Quadratmeter großen Industriegebiet im nordhessischen Städtedreieck Bad Hersfeld, Bebra und Rotenburg an der Fulda. „Mit dem Kauf haben wir uns eines der letzten noch verfügbaren, baureifen Filetstücke in dieser Größenordnung gesichert“, betont Jan Dietrich Hempel. „Es liegt in einer wirtschaftlich starken Gegend, die heute zu den wichtigsten Logistikregionen Deutschlands zählt.“ Der Geschäftsführer von Garbe Industrial Real Estate hebt besonders die zentrale, verkehrsgünstige Lage hervor. Über die B 27 Göttingen – Fulda ist der Standort an die A 4 angeschlossen, die Kirchheim mit Dresden verbindet. Die Anschlussstelle Bad Hersfeld befindet sich in einer Entfernung von zehn Kilometern.

Der Hamburger Projektentwickler plant in Ludwigsau ein Logistikzentrum mit einer Gesamthallenfläche von bis zu 97.000 Quadratmetern. Sie verteilen sich auf zwei Gebäude, die parallel zueinander liegen werden. Inbegriffen sind Büro-, Sozialräume und Mezzaninflächen. Zur Gewinnung regenerativer Energien wird auf den Dächern eine Photovoltaikanlage installiert. Auf dem Außengelände sind E‑Ladesäulen für Pkw und Fahrräder vorgesehen. Garbe Industrial Real Estate strebt für die Immobilie eine Zertifizierung nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an. „Unsere Projektentwicklungen orientieren sich immer an international anerkannten ESG-Kriterien“, so Jan Dietrich Hempel.

Mit dem Bau des Logistikzentrums soll in der zweiten Jahreshälfte begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 geplant. Neben den Gesprächen mit einem Mieter für das gesamte Areal laufen nun auch die Gespräche mit weiteren potenziellen Mietern an. Garbe hat sich gegenüber verschiedenen potenziellen Mitbewerbern für das Grundstück durchgesetzt. Auf Grundlage von Beschussfassung der Altgesellschafter der Wirtschaftsförderung Landkreis Hersfeld Rotenburg vertreten durch den Landkreis, der Stadt Bad Hersfeld, den Städten Rotenburg und Bebra und der Standortgemeinde Ludwigsau wurde die Hessische Landgesellschaft mit der Vermarktung an Garbe beauftragt.  Bürgermeister Wilfried Hagemann, Bernd Rudolph als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bad Hersfeld Rotenburg und Projektleiter für die Ansiedlung bei der HLG Elmar Franke begrüßen den Ansiedlungserfolg: „Wir freuen uns, dass wir das europaweit agierende Unternehmen Garbe Industrial Real Estate für unseren Standort als Projektentwickler gewinnen konnten. In Absprache mit den Planungsverantwortlichen werden wir die weiteren Schritte im Rahmen der Meilensteinplanung gegenüber den Mandatsträgern und der Bürgerschaft im Sinne der nötigen Transparenz aktualitätsbezogen kommunizieren.“

Über die Garbe Industrial Real Estate GmbH


Kontakt

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg mbH

Leinenweberstr. 1

36251 Bad Hersfeld

 

Tel: 06621-944110

Email: buero@wfg-hef-rof.de

Die WFG ist lokale Aktionsgruppe in der LEADER-Förderperiode 2014-2020