Workshop geplant: Austausch zu Smart Regions

Als Partner der Geschäftsstelle Smarte Region des Ministeriums für Digitale Strategie des Landes Hessen möchte das House of Digital Transformation Lösungsanbieter für Smarte Kommunen/Smart Cities mit Städten und Gemeinden zusammenbringen. Damit bietet der Verein eine Plattform zum thematischen Austausch zwischen Unternehmen und Kommunen. Um die digitale Transformation zu unterstützen, plant das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD Workshops zum Austausch zwischen hessischen Lösungsanbietern und Kommunen. Die Themen des ersten Workshops werden Klimaschutz, Dekarbonisierung, Wassermanagement, Landwirtschaft und Forst sein. Für diese Workshops sucht das Fraunhofer-Institut nun geeignete Unternehmen, die Lösungsansätze im Bereich Smarte Kommunen/Smart Cities bieten, um diese ins Fraunhofer IGD einzuladen. Die Unternehmen würden vom Austausch über Lösungsmöglichkeiten sowie den direkten Kontakt zu Kommunen als Partner profitieren.

 

Kontakt:

Sarah Fritsch, Assistenz der Institutsleitung

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Fraunhoferstr. 5 | 64283 Darmstadt | Germany

sarah.fritsch@igd.fraunhofer.de

Tel +49 6151 155-584 


Austausch der nordhessischen Wirtschafsförderer mit Hessen Trade & Invest

 

15.11.2021 Vergangenen Freitag haben sich die nordhessischen Wirtschaftsförderer mit Vertretern der hessischen Wirtschaftsförderung HTAI und dem Regionalmanagement Nordhessen in Eschwege getroffen. Schwerpunktthemen waren die zukünftige Zusammenarbeit regional und hessenweit, sowie aktuelle Themen und Entwicklungen der Arbeit und Aufgaben der Wirtschaftsförderung. 

 

Auf dem Bild sind zu sehen - von Links nach Rechts: Kai Georg Bachmann (Regionalmanagement Nordhessen), Barbara Eckes (Waldeck-Frankenberg), Dr. David Eckensberger (Hessen Trade & Invest), Tatjana Grau Becker (Schwalm-Eder), Dr. Lars Kleeberg (Werra-Meißner), Bernd Rudolph (Hersfeld-Rotenburg), Kai Lorenz Wittrock (Kassel Stadt & Land)


Landrat Warnecke übergibt Förderbescheid für neues LEADER-Konzept

Die Zukunftsentwicklung unserer Region im Blick für die LEADER-Förderregion" mit diesen Worten übergibt Landrat Torsten Warnecke den Förderbescheid für das neue LEADER-Konzept, das ab sofort für Hersfeld-Rotenburg erarbeitet wird. Mit diesem Konzept werden die Weichen gestellt, erneut LEADER-Förderregion werden, um in den nächsten Jahren Fördergelder der EU, vom Bund und vom Land Hessen zu erhalten. Dies können bis zu 4,5 Mio. Euro werden. Da sind gute und innovative Ideen für die Region für die beteiligten 16 Städte und Gemeinden der LEADER-Region Hersfeld-Rotenburg gefragt.

 

Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hersfeld-Rotenburg freut sich mit den Kolleginnen des Regionalforums, Sigrid Wetterau und Johanna Manns. Mit dem Förderbescheid von knapp 50.000 Euro wird die Bearbeitung des neuen LEADER-Strategiekonzepts unterstützt. "So können wir die Grundlagen für eine Förderung von kommunalen Vorhaben sowie privaten Maßnahmen von kleinen Unternehmen, Vereinen und Initiativen legen" ergänzt Bürgermeister Harald Preßmann, Vorsitzender der LEADER-Region Hersfeld-Rotenburg, "für eine gute Lebensqualität in unserer ländlichen Region".

 

Im Konzept geht es um die Entwicklung unserer Dörfer und Städte (die Daseinsvorsorge), die wirtschaftliche Entwicklung und Versorgung, aber auch Naherholung und Tourismus. Neues regionales Thema ist die Bioökonomie, da der Schutz der Ressourcen, der Klimaschutz und die Nachhaltigkeit von Maßnahmen zukünftig eine besondere Bedeutung hat. Die Mitwirkung von Unternehmen, Vereinen und Initiativen, der kommunalen Partner und der Bürger ist gefragt.

 

Drei öffentliche Auftaktworkshops in Friedewald, Rotenburg und Ludwigsau

 

Das Regionalforum Hersfeld-Rotenburg lädt zur Mitwirkung ein. Im regionalen Auftaktworkshop, wird das Konzept vorgestellt, es werden gute Ideen gesammelt und wichtige regionale Themen diskutiert. Der Workshop wird an drei Orten im Kreis durchgeführt, um Corona-konform eine Beteiligung für alle Interessierten zu ermöglichen.

Die Veranstaltungen finden unter den aktuell geltenden Pandemie-Regelungen statt (mind. 3 G).

 

· Dienstag, den 16. November 2021 um 18 Uhr in der Festhalle in Friedewald

· Donnerstag, den 18. November 2021 ab 18 Uhr im Bürgersaal in Rotenburg a. d. Fulda

· Mittwoch, den 24. November 2021 ab 18 Uhr in den Bürgerstuben in Ludwigsau-Friedlos

 

Interessierte können an einem der regionalen Termine am Workshop teilnehmen.

Anmeldungen sind bis 2 Tage vor dem Workshop erbeten unter Tel: 06621-944171 oder buero@regionalforum-hef-rof.de.


Startschuss für "Zukunft Kaliregion 2.0"

Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Fulda und Wartburgkreis begegnen Strukturwandel im Kalirevier mit Entwicklungskonzept und Leuchtturmprojekten

Hersfeld-Rotenburg/Fulda/Wartburgkreis, 29. Oktober 2021 -

Die hessischen Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Fulda sowie der thüringische Wartburgkreis sind gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Kassel und dem Regionalmanagement Nordhessen und der Regionalen Planungsgemeinschaft Südwestthüringen sowie den Kommunen und weiteren Akteuren der Kaliregion auf dem Weg, die Kaliregion zukunftsfähig zu gestalten. Die Region ist vom endlichen Kalibergbau wirtschaftlich geprägt und steht in absehbarer Zeit vor einem existenziellen Strukturwandel. Diesem wollen die drei Landkreise mit dem Projekt „Zukunft Kaliregion 2.0“ begegnen. Am Freitag wurde der Startschuss des Vorhabens im hessischen Kalimuseum in Heringen gesetzt.

 

„Wir haben frühzeitig damit begonnen, einer langfristigen Negativ-Entwicklung vorzugreifen und arbeiten schon jetzt an Zukunftsperspektiven für das Kalirevier. Langfristig muss die Region hin zu einem Lebens- und Wirtschaftsstandort mit vielfältigen Entwicklungsperspektiven transformiert werden“, erklären die drei Landräte Torsten Warnecke (Hersfeld-Rotenburg), Bernd Woide (Fulda) und Reinhard Krebs (Wartburgkreis) den Zweck des Vorhabens bei der Auftaktveranstaltung, bei der auch der Vizepräsident des Regierungspräsidiums Kassel Dr. Alexander Friedrich Wachter, der Geschäftsführer des Regionalmanagements Nordhessen Kai Georg Bachmann, die K+S Werksleiter Martin Ebeling und Roland Keidel sowie die 15 Bürgermeister der Kaliregion anwesend waren. Für die Zukunft der Kaliregion werden gemeinsam eine regionale Entwicklungsstrategie erarbeitet und vier Leuchtturmprojekte umgesetzt. 

 

Eine tragende Rolle dabei spielt die Förderung in Höhe von 615.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Aktive Regionalentwicklung“, bei dem nur 18 Modellprojekte in ganz Deutschland gefördert werden. Die Bundesregierung unterstützt damit die Suche nach strategischen regionalen Entwicklungsstrategien für Regionen, die in den nächsten Jahrzehnten vor einem tief einschneidenden Strukturwandel stehen. Im besten Fall entstehen daraus modellhafte Ansätze, von denen auch andere Regionen lernen können. Hier setzt auch das Projekt „Zukunft Kaliregion 2.0“ an.

 

Die beiden K+S Werksleiter Martin Ebeling (Werk Werra) und Roland Keidel (Werk Neuhof) begrüßen das Vorhaben der Landkreise: „Der Kalibergbau hat die Region mehr als ein Jahrhundert lang wirtschaftlich geprägt und wird die Einkommen vieler Menschen noch möglichst lange sichern. Die Transformation zur digitalen Gesellschaft ist in unseren Werken in vollem Gange: Wir modernisieren die Art, wie wir lernen, arbeiten, kommunizieren und unsere Zeit gestalten, und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der Region. Daneben ist es aber wichtig, schon jetzt parallel zum sehr bedeutsamen Kalibergbau wirtschaftliche Wachstumsfelder zu stärken und damit eine breitere Grundlage für die Zukunft der Region zu schaffen.“

 

Auch wenn mit dem strategischen Entwicklungskonzept erst Ziele und Maßnahmen für die zukünftige gemeinsame Gestaltung der Region erarbeitet werden, soll schon jetzt mit der Umsetzung von vier geförderten, sogenannten Leuchtturmprojekten begonnen werden:

 

Interkommunaler Gewerbepark Hessen-Thüringen geplant

Hersfeld-Rotenburgs Landrat Warnecke sagt: „Unser Ziel ist, dass vor allem auch kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt werden. Wir müssen die Region wirtschaftlich noch breiter aufstellen.“ Deshalb solle auch ein Gewerbepark Hessen-Thüringen entstehen, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Warnecke erklärt: „Das Leuchtturmprojekt ‚Gewerbepark Hessen-Thüringen‘ wird sich nicht nur mit einer regional abgestimmten und nachhaltigen interkommunalen Gewerbeflächenentwicklung beschäftigen, sondern es soll auch eine Vermarktungsstrategie entwickelt werden.“ Nur so könne dem Strukturwandel aktiv begegnet werden und Arbeitsplätze in der Region erhalten bleiben.

 

Digitalen Arbeitswelten schaffen

„Wir müssen uns neu orientieren in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt“, so Fuldas Landrat Bernd Woide: „Mobiles Arbeiten wird nicht nur die Work-Life-Balance unserer Region erhöhen und Fachkräfte binden, neue Arbeitsformen sind die ökonomische Antwort auf die Fragen einer nachhaltigen Arbeitswelt der Zukunft, in Städten und Ballungsgebieten und mehr noch im ländlichen Raum.“

 

Stärkung von Innovation, Forschung und Mobilisierung des Gründermilieus

Im Kalibergbau sind eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen, die vielfältige technologische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Fragen aufwerfen. Mit dem Analytik- und Forschungszentrum (AFZ) in Unterbreizbach hat K+S Forscher und Wissenschaftler in die Region geholt, die sich aus unternehmerischer Perspektive mit diesen Fragen beschäftigen. „Wie könnten sich daraus Impulse für eine Stärkung von Forschung und Innovationen in der Region gewinnen lassen? Wie können Forschung und Entwicklung in einer ländlichen Region wie der unseren längerfristig gestärkt werden?“ fasst Landrat Krebs die Fragestellungen des Leuchtturmprojektes „Stärkung von Innovationen, Forschung und Mobilisierung des Gründermilieus“, für das der Wartburgkreis zuständig ist, zusammen.

 

Erinnerungskultur und Zeitgeschichte des Kalireviers fördern

Die Kaliregion verfügt durch den Kalibergbau und die ehemalige innerdeutsche Grenze über bemerkenswerte kulturelle und geschichtliche Alleinstellungsmerkmale, die über ein großes touristisches Potenzial verfügen. Regionalmanager Kai Georg Bachmann erklärt: „Im Leuchtturmprojekt „Digitales Erleben von Erinnerungskultur und Zeitgeschichte“ werden geschichtliche und kulturelle Inhalte mit innovativen digitalen Medien kombiniert.“ Ziel sei es, historische und kulturelle Orte in der Kalibergbauregion durch den Einsatz digitaler Medien für den Besucher räumlich darzustellen, um dadurch kulturellen Einrichtungen ein attraktives Angebot mit einer innovativen Präsentation zu bieten.

 

Bis Ende des Jahres 2023 müssen die strategische regionale Entwicklungsstrategie fertig und die Leuchtturmprojekte umgesetzt sein. „Das ist aber nicht das Ende der Entwicklung des Kalireviers“, so die drei Landräte. „Ziel muss sein, dass nach Ablauf der Projektlaufzeit weitere Projektideen feststehen, die dann auch langfristig umgesetzt werden.“

 

Regierungsvizepräsident Dr. Alexander Friedrich Wachter sagt: „Die regionsübergreifende und vorausschauende Zusammenarbeit und Abstimmung ist elementar wichtig für die Weichenstellung in NordOstHessen und wird auch in der Neuaufstellung des Regionalplanes berücksichtigt werden. Die Vernetzung der Akteure wird durch das Projekt gestärkt und auch in Zukunft helfen, die Herausforderungen des anstehenden Strukturwandels und weiterer Zukunftsthemen gemeinsam zu bewältigen. Das Regierungspräsidium ist hier vielfach engagiert und als Mittler und Transformator von Interessen befasst.“

 


Thema: Exoskelette im Arbeitsprozess

Exoskelette entlasten Ihre Mitarbeiter:innen: Bei der Überkopfarbeit oder Hebetätigkeiten. Der Nutzen von Exoskeletten liegt im Gesundheitsschutz sowie der Mitarbeiterbindung. Die Stützstrukturen können verhindern, dass schwere körperliche Arbeit langfristig zu gesundheitlichen Problemen führt, wie etwa arbeitsbezogene Muskel und Skeletterkrankungen (MSD). 44 Millionen Arbeitnehmer in der EU sind davon bereits betroffen. Das EU-Projekt EXSKALLERATE möchte Betriebe sensibilisieren sich mit der Thematik zu beschäftigen.

 Auf dieses Fragen geht die Veranstaltung „Exoskelette für gesündere Arbeitsplätze: Voraussetzungen, Implementierung, Anbieter und Kosten“ ein:

 

Donnerstag 25.11.2021 14:00 – 17:00 Uhr

Ort: Gesundheitscampus Göttingen

Adresse: Annastraße 25, 37075 Göttingen

 

In dieser Veranstaltung werden folgende Themen beantwortet:

1.    Wie wirken Exoskelette?

2.     Für welche Einsatzzwecke sind sie nutzbar?

3.     Sind Exoskelette sinnvoll für meinen Betrieb?

4.     Wie implementiere ich Exoskelette in meinen Betrieb und wie schaffe ich Akzeptanz bei den Mitarbeiter:innen?

5.     Wie viel kosten Exoskelette und kann man sie testen?

 

Für die Veranstaltung gelten die 3G Corona-Regelungen!

Anmeldung unter www.regionnordhessen.de/regionalmanagement/aufgaben-und-projekte/exskallerate/anmeldung

 

Das detaillierte Programm finden Sie nachfolgend.

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Einladung zum Workshop
Exskallerate - Programm Workshop Exoskel
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WFG - Stellenausschreibung

Bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg mbH ist im Zuge einer Nachbesetzung zum 01.04.2022 unbefristet in Teilzeit (20 Std. / Woche) eine Stelle im Office-Management (m/w/d) zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier LINK


Land fördert Gaststätten im ländlichen Raum mit 10 Millionen

Umweltministerin Hinz: „Rund 10 Millionen Euro stehen im Gaststätten-Sonderprogramm zur Verfügung“

 

„Ab heute können die Betreiberinnen und Betreiber von Gaststätten in Hessens ländlichen Räumen zu besonders attraktiven Konditionen Förderanträge für Investitionen in ihren Betrieb stellen“ teilt Umweltministerin Priska Hinz mit. Die Hessische Landesregierung stellt hierfür rund 10 Millionen Euro Landesmittel in den nächsten drei Jahren bereit.

 

Gerade in den ländlichen Räumen sind Gaststätten als Treffpunkte, zur Belebung von Städten und Gemeinden und Stärkung der touristischen Infrastruktur besonders wichtig. Das Gaststätten-Sonderprogramm ist Teil des Aktionsplan „Starkes Land - gutes Leben“. Der Aktionsplan nimmt mit neun Handlungsfeldern alle wichtigen Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge in den Blick: Von der Mobilität über schnelle Internetverbindungen, flächendeckende medizinische Versorgung, Geschäfte des täglichen Bedarfs bis hin zu lebendigen Ortskernen. Damit verfolgt die Landesregierung das Ziel, die ländlichen Räume in Hessen zu stärken und weiterzuentwickeln. Dafür werden allein in 2021 rund 1,2 Milliarden Euro in die Hand genommen.

 

„Nach den harten Monaten des Lockdowns wollen wir die Möglichkeit bieten, die Öffnung von Gaststätten in den ländlichen Räumen mit neuen Investition in den eigenen Betrieb zu gestalten. Vom frischen Anstrich der Außenfassade bis hin zur modernen Kücheneinrichtung oder dem neuen digitalen Kassensystem - wir fördern fast jede Investition ab 15.000 Euro, die zum Fortbestand oder zur Attraktivität einer Gaststätte beiträgt “, erklärte Hinz. 

 

Der aktuelle Förderaufruf beginnt am 20.09.2021 und endet am 17.10.2021; weitere Förderaufrufe folgen in 2022 und 2023.

 

Die Förderquote beträgt 45 Prozent bei einer Höchstfördersumme in Höhe von 200.000 Euro.

Die Anträge sind online bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zu stellen:

 

https://www.wibank.de/wibank/sonderprogramm-gaststaetten/sonderprogramm-gaststaetten-560036


Co-Working-Spaces

Leben und arbeiten im Herzen von Deutschland wird immer attraktiver. Durch die Corona-Pandemie wurde zusätzlich die Bedeutung von Co-Working-Spaces und Pendlerstationen im Ländlichen Raum deutlich. Ziel der WFG ist es die entsprechenden regionalen Angebote sichtbar zu machen.

 

Nachfolgend finden Sie zwei Angebote für Co-Working-Spaces in der Wirtschaftsregion Hersfeld-Rotenburg:

 

- Co-Working-Space im Bahnof Bebra: Link

- Dienstleistungs- und Gründerzentrum Bad Hersfeld GmbH: Link

 

Melden Sie sich gerne, wenn Sie entsprechende Angebote vorhalten. Kontakt


Einsatz der luca-App im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Vernetzung von Bevölkerung, Handel und Behörde jetzt möglich: Gesundheitsamt nutzt Luca-App zur Corona-Kontaktnachverfolgung

Die Pandemie per Smartphone zu bekämpfen – das ist die große Hoffnung, die auf der Luca-App ruht. Mittlerweile sind alle hessischen Gesundheitsämter an die App angeschlossen, wodurch Papierlisten zur Corona-Kontaktermittlung und –verfolgung zu einem Großteil ersetzt werden sollen. Auch das Gesundheitsamt Hersfeld-Rotenburg arbeitet mit der App. Landrat Dr. Michael Koch betont die Vorteile: „Im Kampf gegen das Virus zählt jeglicher Zeitvorteil. Mit dem Einsatz der Luca-App fallen im Bereich der Kontaktnachverfolgung einige zeitintensive Zwischenschritte weg und wir hoffen, dem Virus in Zukunft so einen Schritt voraus sein zu können.“ Im Falle nachgewiesener Corona-Infektionen werden dem zuständigen Gesundheitsamt die per App ermittelten Kontakte einzelner Personen übersendet – verschlüsselt und unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Die Identifizierung von Begegnungen mit positiv getesteten Personen zB. in Restaurants, während des Einkaufens oder bei Veranstaltungen wird so deutlich erleichtert.

 

Die Nutzung der Luca-App ist freiwillig und kostenlos. Der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamts, Peter Artelt, verdeutlicht: „Die Kontaktnachverfolgung ist einer der Grundpfeiler bei der Eindämmung der Pandemie. Die Arbeit des Gesundheitsamts besteht nunmehr seit über einem Jahr aus der Ermittlung und Nachverfolgung von Kontakten bzw. der Unterbrechung von Infektionsketten. Die App kann uns nun dabei helfen, die Kommunikation zwischen Gesundheitsamt und Einzelpersonen, Einzelhandel oder Veranstaltern zu vereinfachen. Auch der Bereich Gastronomie wird eine wichtige Rolle spielen, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt.

 

Übergeordnetes Ziel ist, dass möglichst viele Personen im Landkreis die App nutzen. Die Stadtmarketingverantwortlichen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg sowie das IHK Servicecentrum Hersfeld-Rotenburg und die Kreishandwerkerschaft möchten sich dafür einsetzen, dass dementsprechend zeitnah gemeinsame Marketingmaßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden. So soll eine Öffnung von Handel, Hotellerie und Gastronomie schnellstmöglich erreicht werden.

 

Und so funktioniert die direkte Anbindung der Gesundheitsämter über die App:

Das System hinter der Luca-App beinhaltet mittlerweile eine direkte Anbindung an die von den Gesundheitsämtern in Hessen genutzte Software zur Kontaktnachverfolgung. Nutzerinnen und Nutzer registrieren sich zB. per Smartphone und hinterlegen ihre persönlichen Daten. Diese sind verschlüsselt und für Gastgeber wie Restaurantbetreiber oder Einzelhändler nicht einsehbar. Über einen QR-Code checken die Nutzer ein, wodurch die Daten hinterlegt werden. Personen, die kein Smartphone besitzen, haben trotzdem die Möglichkeit, sich an Luca-Standorten zu registrieren – und zwar mit dem Luca-Schlüsselanhänger. Dieser ist das analoge Gegenstück zur App. Der Schlüsselanhänger ist gedacht als einfache Alternative für Personen, die regelmäßig Luca-Standorte besuchen. Bei einem Kontakt mit Corona-Infizierten können die Daten nach persönlicher Freigabe direkt an das Gesundheitsamt übermittelt werden. Mit nur einem Klick und ohne zahlreiche Formulare und Kontaktlisten ausfüllen zu müssen. Beim Verlassen von Restaurants, Veranstaltungen oder Geschäften checken Nutzer wieder aus.

 

Weitere Informationen gibt es auf der Seite www.luca-app.de


Digitalisierungs-Schub für Hessens Gasthöfe

Hinz: Landesregierung stellt 2,5 Millionen Euro für neues Beratungsangebot bereit 

 

„Digitale Anwendungen und Angebote sind auch für die Gastronomie wichtig. Zum einen können Restaurants und Hotels auf ansprechenden Internetauftritten Gäste werben, und mit der Möglichkeit von Online-Buchungen erfüllen sie die Wünsche vieler Kundinnen und Kunden. Zum anderen tragen digitale Lösungen dazu bei, Arbeitsabläufe im Betrieb effizienter und kostengünstiger zu organisieren. Gerade für die Gastronomie im ländlichen Raum, vom klassischen Dorfgasthaus bis hin zum Restaurant im Kurhotel, ist die Digitalisierung entscheidend, um langfristig bestehen zu können. Wir wollen diese Gaststätten erhalten, denn sie tragen zu einem lebendigen ländlichem Raum bei. Sie sind Treffpunkte für die Einheimischen und locken gleichzeitig Besucherinnen und Besucher an. Aus diesem Grund hat die Landesregierung im Corona-Sondervermögen 2,5 Millionen Euro für die Beratung von Gastgewerben bei ihrer Digitalisierung bereit“, sagte Umweltministerin Priska Hinz.

„Während der Pandemie bangen viele Gastronominnen und Gastronomen um das Überleben ihrer Betriebe. Wir möchten Sie mit dem Beratungsangebot unterstützen, damit sie trotz derzeitiger finanzieller Einbuße in die Zukunft investieren können. Denn gerade jetzt wird deutlich, wie wichtig es ist, Optimierungsmöglichkeiten und Einsparpotenziale zu nutzen, um nach dem Lockdown wieder gut im Alltagsgeschäft zu bestehen“, erklärte Hinz. Die bereitgestellten 2,5 Millionen Euro sollen die entsprechenden Betriebsberatungen kostenfrei anbieten. Dabei werden sowohl interne Prozesse wie Warenwirtschaft, Personalplanung, Kalkulation als auch die Wirkung nach außen, etwa die Sichtbarkeit und Reichweite in digitalen Medien, in den Blick genommen. Der Schwerpunkt der Beratungen soll vor Ort in den Betrieben erfolgen, aber es sind für bestimmte Themen auch Online-Formate vorgesehen. Bis Ende 2022 sollen insgesamt über 1.200 Betriebe kostenfrei beraten werden.

 

Die Umsetzung des nun beginnenden Beratungsangebotes hat die HA Hessen Agentur GmbH übernommen. In einem ersten Schritt erhalten Gastronomiebetriebe hessenweit einen Online-Fragebogen. Mit diesem sollen der Status Quo in den Betrieben und die weiteren Bedarfe abgefragt werden, um die konkreten Beratungsschwerpunkte zu ermitteln. Abgestimmt ist die Umfrage mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK), beide Institutionen begleiten das Projekt und bringen ihre Expertise unterstützend ein. Interessierte Gastronomiebetriebe können den Fragebogen online ausfüllen und direkt im Anschluss ihr Interesse an einer Beratung bei der HA Hessen Agentur GmbH anmelden.

Der Hessische Hauptgeschäftsführer des DEHOGA, Julius Wagner, begrüßt das neue Angebot: „Angesichts der existentiellen Herausforderungen des Gastgewerbes sind wir dem Land Hessen sehr dankbar für diese Maßnahme, die zur richtigen Zeit kommt. Die Pandemie hat innerhalb kürzester Zeit die Bedeutung digitaler Tools in der Gastronomie massiv gesteigert. Es ist jetzt wichtig, unsere kleinteilige Branche bei ihrem Weg in die Digitalisierung professionell und strukturiert zu begleiten. Das ist ein echter Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit von Restaurants, Gasthäusern und den vielfältigen gastronomischen Angeboten im ländlichen Raum.“  Für die IHK begleitet der Stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Kassel-Marburg, Ulrich Spengler, den Prozess. Als Bereichsleiter für Standortpolitik und Unternehmensförderung betont er insbesondere die Bedeutung der Digitalisierung für die Zukunftssicherung der Gastronomiebetriebe.

 

Der Fragebogen ist auf der Seite des Tourismusnetzwerkes Hessen zu finden: hessen.tourismusnetzwerk.info

 

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mainzer Straße 80

65189 Wiesbaden

Tel.: +49 (0) 611 / 815 - 10 20

 

E-Mail: pressestelle@umwelt.hessen.de

 

Internet: www.umwelt.hessen.de

 

Twitter: www.twitter.com/UmweltHessen


Modellprojekt zur Nachfolge „Nexxt Now“ ist gestartet: Region ist eins von bundesweit 30 Modellprojekten

Neue Impulse setzen, Zukunftsperspektiven schaffen und innovative Unterstützungsangebote bei der Unternehmensnachfolge regional erproben: 

Das Modellprojekt Nexxt Now ist in Nordhessen zu Jahresbeginn an den Start gegangen. Gefördert wird es vom Bundeswirtschaftsministerium im Zuge der Initiative „Unternehmensnachfolge – aus der Praxis für die Praxis“. Bundesweit gibt es 30 Modellprojekte dieser Art. Deren Ansätze sind vielfältig.

Sie reichen von Vorbilder-Kampagnen, Trainee-Programmen für potenzielle Käufer, Nachfolgewerkstätten über Nachfolgecoaches, einen Nachfolgebus bis hin zu Follow-up-Netzwerken sowie der passgenauen Vermittlung zwischen Angebot und Nachfrage.

 

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg hat sich vorgenommen, einen Pool von Interessierten aufzubauen, die sich vorstellen können, ein Unternehmen zu übernehmen, um sie dann mit passenden Partnern zusammenzubringen. Knapp 3000 Firmen suchen in Nordhessen und dem Kreis Marburg in den nächsten Jahren einen neuen Chef. „Es ist empfehlenswert, sich rechtzeitig vorzubereiten – also bereits einige Jahre vor dem angestrebten Übergabetermin. Dafür wollen wir ein Bewusstsein schaffen“, verdeutlicht Projektbetreuerin Uta Wudonig. „Darüber hinaus möchten wir Menschen motivieren, bestehende Unternehmen zu übernehmen.“ Die IHK steht dabei Käufern und Verkäufern mit kostenlosen Beratungen zur Seite.

 

Als ein weiterer regionaler Projektpartner von Nexxt Now sorgt das Regionalmanagement Nordhessen dafür, die an einer Übernahme interessierten Menschen zu vernetzen. Begleitend und unterstützend bringen sich ebenso die Nachfolgecoaches des Schwalm-Eder-Kreises ein.

„Deutschland hat eine erfolgreich gewachsene Struktur von mittelständischen Unternehmen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden“, sagt der Mittelstandsbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß.

„Diese Unternehmer stehen für Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Verantwortungsbewusstsein. Sie machen unser Land zu einer der weltweit erfolgreichsten Wirtschaftsnationen.“

Bei einer geregelten Firmennachfolge handele es sich oft um einen Kraftakt. Mit ihr werde die Basis für Investitionen und Wachstum sowie das Sichern und Schaffen neuer Arbeitsplätze gelegt – besonders in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Zugleich bilde die Option, ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen, eine attraktive Möglichkeit für den Start in die Selbstständigkeit.

 

Interesse am Modellprojekt Nexxt Now?

Uta Wudonig

Tel. 0561 7891-276

E-Mail:

wudonig@kassel.ihk.de


Ausbildung zum Gesundheitslotsen geht in die nächste Runde

Krankheitsbedingte Ausfälle von Mitarbeitern bedeuten hohe Betriebskosten. Mit einem strategischen betrieblichen Gesundheitsmanagement können auch in kleinen und mittleren Unternehmen die Produktivität und die Zufriedenheit der Mitarbeiter deutlich gesteigert werden.

Dabei unterstützen Gesundheitslotsen, die in einem einzigartigen Projekt inzwischen seit vier Jahren in Nordhessen ausgebildet werden. Betriebliche Gesundheitslotsen sind Multiplikatoren und Multiplikatorinnen für gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsweisen und nehmen ihre Aufgaben neben der Haupttätigkeit wahr.

 

Die nächste aus vier 1,5-tägigen Modulen bestehende Ausbildung zum Gesundheitslotsen im Betrieb startet im Frühjahr 2021. Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse wie Grundlagen gesunder Ernährung, Möglichkeiten des Stressabbaus und der Suchtprävention, Informationen über psychische Krankheiten und andere Krankheitsbilder aber auch Wissenswertes zur Gesprächsführung oder die Grenzen der eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Stärken Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Download
Infoflyer_Gesundheitslotsen_2021.pdf
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Azubi Card Hessen - im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

 

Wer bekommt die Karte?

Seit 2019 erhält jeder Auszubildende der an der Initiative beteiligten Kammern, die „AzubiCard“.

Damit können sich die Azubis jederzeit ausweisen - ähnlich wie Schülerinnen und Schüler mit dem Schülerausweis oder Studenten mit dem Studierendenausweis. Der Ausweis bestätigt, dass die Inhaberin bzw. der Inhaber eine anerkannte Berufsausbildung absolviert. Er ermöglicht auch Vergünstigungen - zum Beispiel Preisnachlässe bei Einkäufen, beim Eintritt zu Veranstaltungen oder öffentlichen Einrichtungen. Mit dem Ausweis haben die Auszubildenden außerdem jederzeit ihre Azubi-Ident-Nr. und ihren Ansprechpartner bei den zuständigen Kammern zur Hand.

  

 

Wie erhalte ich die Karte als Azubi?

Mit Eintragung des Ausbildungsvertrags erhalten die Auszubildenden die Karte von den beteiligten Kammern, kostenfrei auf dem Postweg. Eine Bestellung ist nicht erforderlich.

 

Wie werde ich Partner? 

Sie sind ein Unternehmen in Hessen? Dann ist es ganz einfach:

Anmeldung im Internetportal

www.azubicard-hessen.de/partner

 

Auf der Internetseite zur AzubiCard können Vergünstigungen für Auszubildende in Hessen gemeldet werden, wie z. B. eine Ermäßigung auf Eintrittspreise.

  •  Zunächst wird man zu einer Registrierung aufgefordert.
  • Im Partner-Bereich hat man - geleitet über einen kurzen Fragenkatalog - die Möglichkeiten, die entsprechenden Vergünstigungen für Auszubildende in Hessen einzustellen und zu pflegen.
  • Bei der Erstregistrierung werden auch Fragen zu dem Unternehmen gestellt. In der Folge beziehen sich die Fragen nur noch auf die konkreten Vergünstigungen.
  • Bei Erstregistrierung wird das Angebot zur Freigabe an die zuständige Kammer weitergeleitet. Die Kammer prüft das Angebot auf Plausibilität bzw. darauf, ob es vollständig und „azubi-freundlich“ ist. Ist dies der Fall, so wird es veröffentlicht.

               Die zuständige Kammer wird bei der Freigabe nicht hoheitlich tätig, und es wird keinerlei Haftung übernommen.

  • Die auf der Internetseite dargestellten Informationen sollen aktuell bleiben. Daher wird in regelmäßigen Abständen automatisch eine elektronische Erinnerungsnachricht mit der Bitte zugesendet, das Angebot zu überprüfen bzw. zu bestätigen. Bei Angeboten, die unbefristet gültig sind, erhalten die Partner beispielsweise eine Erinnerung pro Jahr.

 

Ansprechpartner für Ihre Region:

Jens Hartmann
IHK Kassel-Marburg, Servicezentrum Bad Hersfeld
Leinenweberstraße 1
36251 Bad Hersfeld
Tel. 06621 17078 – 13
Fax: 06621 1707820
hartmann@kassel.ihk.de
www.ihk-kassel.de

 

Bei Rückfragen bitte an folgenden Ansprechpartner wenden:

HA Hessen Agentur GmbH

Wirtschaftsforschung und Landesentwicklung

Konradinerallee 9, 65189 Wiesbaden

AzubiCard-Team

Tel. +49 611 95017 8293

Azubicard@hessen-agentur.de

www.hessen-agentur.de

 

Hinweis: 

Bitte nur Vergünstigung für alle Auszubildenden in Hessen einstellen. Vergünstigungen ausschließlich für die eigene Belegschaft werden nicht dargestellt.


Mit azubi.komm zum Ausbildungsplatz

azubi.komm: Die neue Ausbildungskampagne für aus der Region - für die Region auf facebook. Von jungen Menschen für junge Menschen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier: azubi.komm


Kontakt

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg mbH

Leinenweberstr. 1

36251 Bad Hersfeld

 

Tel: 06621-944110

Email: buero@wfg-hef-rof.de

Die WFG ist lokale Aktionsgruppe in der LEADER-Förderperiode 2014-2020