Drittes Nordhessisches Kooperationsforum

Das 3. Nordhessische Kooperationsforum findet am 28.02.2017 statt. Es bietet regionalen und überregionalen Unternehmen in sechs 20-minütigen Gesprächen die Gelegenheit künftige Kooperationen auszuloten. Eröffnet wird die Veranstaltung durch einen Impulsvortrag von Brigitte Zypries, Parl. Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, zum Thema: "Gründergeschehen in Deutschland: Wie können Startups und etablierte Unternehmen voneinander profitieren?"


WFG - In eigener Sache

Seit dem Jahr 2005 war die WFG für den Bereich der Tourismusförderung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zuständig und hat den Wandel hin zum touristischen Funktionalpartner begleitet. Ab Januar 2017 wird die Aufgabe vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg wahrgenommen.

Wir danken allen touristischen Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.


Infografik: Deutsche haben vergleichsweise wenig Volumen | Statista
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500 Millionen Gigabyte mobiles Datenvolumen haben die Deutschen laut einer eco-Studie 2015 verbraucht - das ist 1.000 Mal so viel wie noch vor zehn Jahren. Wenn es nach Cisco geht, hat sich der weltweite mobile Datenverkehr im selben Zeitraum sogar um den Faktor 4.000 vervielfacht. Und das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht erreicht: bis 2020 soll der Mobile-Traffic jährlich um 53 Prozent wachsen. Entsprechend dynamisch entwickelt sich auch hierzulande der Markt. Schon im laufenden Jahr wird die Branche voraussichtlich mehr Umsatz mit mobilem als mit stationärem Internet erwirtschaften. Im europäischen Vergleich wird aber schnell deutlich, dass die Deutschen vergleichsweise wenig für ihr Geld kriegen. Während es in Finnland echte Flatrates gibt und pro Kopf fast Datenverbrauchs-Volumina wie beim DSL-Anschluss erreicht werden, hängt über den hiesigen Nutzern ständig das Damoklesschwert der Geschwindigkeitsdrosselung. Für bis zu 30 Euro bekommt ein Nutzer in Deutschland aktuell maximal sechs Gigabyte Datenvolumen. Wer über sein Smartphone Musik oder Filme streamt, kommt damit nicht weit.




Erstes Regionales Kooperationsforum

Von Links: Siegfried Rauer (WFG Werra-Meißner), Landrat Dr. Michael Koch, Holger Schach (RM Nordhessen), Astrid Szogs (mowin.net), Katharina Gutzeit (wortreich), Bernd Rudolph (WFG HEF), Mirko Glich (WFG Wartburgkreis) und Markus Oeste (RM Nordhessen)
Von Links: Siegfried Rauer (WFG Werra-Meißner), Landrat Dr. Michael Koch, Holger Schach (RM Nordhessen), Astrid Szogs (mowin.net), Katharina Gutzeit (wortreich), Bernd Rudolph (WFG HEF), Mirko Glich (WFG Wartburgkreis) und Markus Oeste (RM Nordhessen)

Gute Geschäftskontakte und zuverlässige Kooperationen sind Grundlage für den Erfolg von Unternehmen. Hier setzt das 1. Regionale Kooperationsforum an, das gemeinsam vom Regionalmanagement Nordhessen, den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner sowie der Wartburgregion und dem Logistiknetzwerk Thüringen am 21. September 2016 im wortreich in Bad Hersfeld ausgerichtet und von der Goldbeck GmbH und Libri GmbH unterstützt wurde. Das Prinzip der Veranstaltung folgt der Idee des Speed-Datings, ohne dass es hier um klassische Partnersuche geht: Firmenvertreter lernen sich in kurzen Gesprächen kennen, tauschen sich aus und verabreden im Idealfall Kooperationen. „Nur so können innovative branchenübergreifende Projekte entstehen, durch welche die Region ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort bleibt“, erläutert Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hersfeld-Rotenburg. Eine Wiederholung ist geplant.

 

70 Unternehmen nahmen an der Veranstaltung teil. Insgesamt wurden über 200 angemeldete Gespräche geführt. Die Paarungen waren für die Teilnehmer mitunter überraschend, denn die Gesprächszusammensetzung erfolgt aufgrund von Wünschen, die die Organisatoren im Vorfeld zusammenführen. Genau darin liegt für Regionalmanager Holger Schach der Reiz der Veranstaltung: „Ziel ist, dass sich Unternehmen durch neue Ideen und neue Partner über den eigenen Tellerrand hinaus weiterentwickeln und wettbewerbsfähig bleiben.“ Das Forum, so Schach, sei „die erste wirklich zeit- und kosteneffiziente Methode, um direkte neue Kontakte zu potenziellen Auftraggebern zu knüpfen und neue Geschäftsfelder zu erschließen“.

 

Dass das Konzept so gut angenommen wird, freut die Organisatoren. „Einer meiner Gesprächspartner beim Kooperationsforum in Kassel Anfang des Jahres war Holger Schach vom Regionalmanagement. Ich fand die Veranstaltung damals klasse. Das Kooperationsforum bietet perfekte Kommunikationslogistik und passt hervorragend zum wortreich. Daher wollte ich die Veranstaltung unbedingt für Bad Hersfeld gewinnen“, so Karina Gutzeit Geschäftsführerin wortreich in Bad Hersfeld gGmbH. Nachdem die Veranstaltung in Kassel schon mehrfach umgesetzt worden ist und dort großen Zuspruch fand, soll mit Regionalen Kooperationsforen nun die Vernetzung von Unternehmen in den Landkreisen gestärkt werden, denn „nur so können innovative branchenübergreifende Projekte entstehen, durch die Nordhessen ein wettbewerbsfähiger Technologie- und Innovationsstandort bleibt“, erläutert Schach. Am 23. November findet deswegen in Bad Wildungen ein weiteres Regionales Kooperationsforum statt.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung stellten die Geschäftsführer der Amazon Logistik GmbH, Norbert Brandau und Christian Dülfer in ihrem Gastvortrag Innovationen bei Amazon vor. Außerdem präsentierte die LINDIG Fördertechnik GmbH den Film „AUGENHÖHENwege“: Dort werden fünf Unternehmen vorgestellt, darunter LINDIG, die sich den aktuellen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt stellen und ihr Arbeitsumfeld angepasst haben.


Mit neuem Partner hessenweit online

Die Regionalmanagement Nordhessen GmbH, die auf ihrem Internetportal unter www.regionnordhessen.de eine Stellenbörse integriert hat, kooperiert nunmehr mit www.stellenangebote-hessenweit.de. „Dank dieser neuen Partnerschaft und Vernetzung sind alle Stellenangebote und die Profile der nordhessischen Unternehmen, die über unser Portal neue Mitarbeiter suchen, jetzt hessenweit im Internet sichtbar“, bestätigt Projektleiter Sebastian Tischler. Diese hessenweite Präsenz sei mit Blick auf den zunehmend harten Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wichtig. Insgesamt erscheinen die auf der regionalen Stellenbörse präsentierten Job-Angebote aufgrund etlicher Partnerschaften und Verknüpfungen automatisch auf rund einem halben Dutzend weiterer Portale.

 

Das Regionalmanagement hatte die Stellenbörse vor rund drei Jahren mit dem Ziel eingerichtet, um vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region bei der Suche nach qualifizierten Fach- und anderen Kräften zu unterstützen. Gleichzeitig soll die Region mit ihren Stärken und Kompetenzen als attraktiver Standort gezeigt werden. Die Unternehmen, die diese Stellenbörse nutzen, können auf dem Portal nicht nur Jobs anbieten, sondern sich – nun auch hessenweit – mit ihren Leistungen, News und Terminen präsentieren.

 

Die Zugriffszahlen von inzwischen mehr als 5.000 Nutzern – Tendenz: stetig steigend – und mehr als 12.000 Seitenaufrufen pro Monat belegen den Bekanntheitsgrad der Stellenbörse. Die Nutzer schätzen daran, dass sie neben einer Übersicht von Stellenangeboten sowie Praktika und Ausbildungsplätzen auch viele Tipps und wertvolle Informationen zum Wohnumfeld und zur Lebensqualität in Nordhessen erhalten.

 

Mehr Informationen unter http://www.regionnordhessen.de/jobs/stellenboerse/


Quelle: Statista
Quelle: Statista

Dank des anhaltenden Erfolges der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ ist die Finanzierung von Startups in Deutschland aktuell in aller Munde. In der Sendung buhlen Gründer um die Gunst von fünf potentiellen Investoren, die im Erfolgsfall bei den teilnehmenden Startups einsteigen und diese mit Kapital und Know-how unterstützen. Doch wie finanzieren sich eigentlich die vielen Startups, die nicht im Fernsehen nach Investoren suchen?

 

Laut dem Deutschen Startup Monitor 2016 finanzieren die meisten Gründer ihre Unternehmungen (zumindest teilweise) mit eigenem Geld. 84 Prozent der befragten Startups greifen auf Erspartes zurück, weitere 30 Prozent setzen auf Finanzspritzen von Freunden oder aus der Familie. Auf Venture Capital, also Geld von Investoren ähnlich den TV-erprobten Löwen, greift nur knapp jedes fünfte Startup zurück. Die folgende Grafik zeigt, welche Geldquellen Startups sonst noch anzapfen, um ihr Geschäftsmodell zum Erfolg zu bringen.


Kontakt

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg mbH

Leinenweberstr. 1

36251 Bad Hersfeld

 

Tel: 06621-944110

Email: buero@wfg-hef-rof.de

Die WFG ist lokale Aktionsgruppe in der LEADER-Förderperiode 2014-2020