5. Energie- und Klimatage 2018 in der Schildehalle Bad Hersfeld

Am 24. und 25. Februar 2018 findet erneut die beliebte Verbraucher- und Informationsmesse für alle Themen rund um Energiesparen, Energieeffizienz, intelligente Gebäudetechnik, Neubau und Sanieren, Klimaschutz und E-Mobilität statt.

„Die Nachfrage nach Standplätzen ist auch in diesem Jahr zu den EKT 2018 wieder ungebrochen“, so Guido Spohr, Klimaschutzmanager der Kreisstadt Bad Hersfeld „Die Themenfelder, welche unsere Messe abdeckt, entwickeln sich weiterhin rasant und eröffnen den Endverbrauchern immer neue Möglichkeiten, welche an den beiden Tagen von unseren Ausstellern präsentiert werden.“ 

 

Kooperationspartner sind auch in diesem Jahr wieder die Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH, die Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hersfeld-Rotenburg und die Hessische Energiespar-Aktion des Landes Hessen.

 

„Wir freuen uns sehr, erneut der Austragungsort für die EKT sein zu dürfen. Die Schilde-Halle ist mit den großzügigen Flächen im Innen- und Aussenbereich bei Besuchern und Ausstellern immer sehr beliebt.“ ergänzt Anne Groß, Veranstaltungsmanagerin der Schilde-Halle.

 

Zu den 4. EKT in Februar 2016 nahmen über 50 Aussteller, vornehmlich aus der Region, aber auch bundesweit, teil. Geplant sind auch in diesem Jahr wieder Ausstellungsbereiche im Erdgeschoss und im Galeriegeschoss der Schilde-Halle, sowie im Aussenbereich des Schilde-Parks. Das Galeriegeschoss wurde als Ausstellungsfläche durch den Anbau eines Aufzugs deutlich aufgewertet und bietet nun gleichwertige Bedingungen. Ein attraktives Kinderprogramm und hochkarätige Fachvorträge werden das Rahmenprogramm der Verbrauchermesse wie immer abrunden. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl sorgt erneut die Metzgerei Budesheim.

 


Prologis entwickelt Logistikimmobilie für DHL mit 35.200 Quadratmetern in Ludwigsau

Bernd Rudolph (WFG), BGM Thomas Baumann, Landrat Dr. Michael Koch, Karsten Heubach (Spezialvertrieb DHL Home Delivery), Gabriele Schulz (DHL-Niederlassungsleiterin), BGM Thomas Fehling, Philip Feige (Prologis), Nadine Bannach (HLG)
Bernd Rudolph (WFG), BGM Thomas Baumann, Landrat Dr. Michael Koch, Karsten Heubach (Spezialvertrieb DHL Home Delivery), Gabriele Schulz (DHL-Niederlassungsleiterin), BGM Thomas Fehling, Philip Feige (Prologis), Nadine Bannach (HLG)

DHL Paket verlängert Mietvertrag und erweitert Bestandsimmobilie
DÜSSELDORF/BONN (23. Juni 2017) – Prologis, Inc., weltweiter Marktführer in der Logistikimmobilien-Branche, entwickelt für DHL Paket eine 35.200 Quadratmeter große Logistikimmobilie in Ludwigsau nahe Bad Hersfeld. Mit DHL hat Prologis einen langfristigen Mietvertrag zur Nutzung der neuen Immobilie abgeschlossen. Als führender Logistikpartner im deutschen E-Commerce und Versandhandel bündelt DHL Paket für eine Vielzahl an Online-Händlern Dienstleistungen wie Lagerhaltung, Kommissionierung und Verpackung über Versand und Auslieferung an die Haustür oder den vereinbarten Wunschort sowie das Retourenmanagement. Am Standort Ludwigsau betreibt DHL Paket bereits seit 2007 das zentrale Umschlags- und Warenlager für das 2-Mann-Handling – dem Premiumservice für den Transport und die Zustellung schwerer und sperriger Güter. Ende April 2017 war der Baustart, die Übergabe erfolgt phasenweise ab November 2017.
Die neue Immobilie umfasst sowohl Lager- als auch Umschlagsflächen. Die Umschlagsflächen allein sind 10.000 Quadratmeter groß. Aufgrund des anhaltenden E-Commerce-Wachstums benötigt DHL Paket weitere Kapazitäten in Ludwigsau. Von hier aus können Waren innerhalb von 24 Stunden an Endkunden in ganz Deutschland versendet werden. Zudem hat DHL seinen bestehenden Mietvertrag mit Prologis über die Bestandsfläche von 37.500 Quadratmetern am Standort Ludwigsau verlängert. Mit Inbetriebnahme der Immobilie umfassen die Flächen künftig insgesamt knapp 73.000 Quadratmeter auf einem mehr als 21 Hektar großen Grundstück. „Die neue Immobilie ist eine Investition in das stark wachsende 2-Mann-Handling-Geschäft. Ludwigsau ist ein zentraler Verkehrs- und Logistikknotenpunkt in Deutschland und damit ideal für unsere Expansionspläne“, betont Dr. Benjamin Rasch, Senior Vice President bei DHL Paket und Geschäftsführer der DHL Home Delivery GmbH, die das 2-Mann-Handling-Geschäft betreibt.
„Wir freuen uns, dass wir den Zuschlag für diese hochwertige Fläche erhalten haben und damit unsere langjährige Partnerschaft mit DHL weiter ausbauen können. Aktuell ist dies das einzige Grundstück in dieser Größe, das in der Region verfügbar ist“, sagt Philipp Feige, Director, Market Officer, Prologis Northern Germany.
Prologis strebt das Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an und stattet den kompletten Neubau mit LED-Beleuchtung und einer hochwertigen Isolierung aus, um einen möglichst geringen Energieverbrauch zu garantieren. Nach der Fertigstellung übernimmt Prologis das Property Management für das komplette Gebäude. Die 12 Hektar Land, auf dem die neue Immobilie errichtet wird, hat Prologis von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) erworben. Elmar Franke, Mitarbeiter der HLG: „Nach den guten Erfahrungen mit Prologis im Jahr 2007 wurden die Vertragsverhandlungen wieder professionell und sehr ergebnisorientiert geführt; das stärkt unsere Partnerschaft mit dem Unternehmen.“ Für die Gesellschafter des interkommunalen Industriegebietes UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau ist die Investition von großer Bedeutung. „Wir sind froh, unsere Wirtschaft mit der Ansiedlung der neuen Immobilie von Prologis weiter zu stärken“, sagt Dr. Michael H. Koch, Landrat des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises, ergänzt: „Die Erweiterung des Standortes bietet für unsere Region vor allem Raum für neue Arbeitsplätze“.

 

Prologis, Inc. ist weltweiter Marktführer in der Logistikimmobilien-Branche mit dem Fokus auf schwer zugängliche, wachstumsstarke Märkte. Zum 31. März 2017 besaß bzw. verfügte Prologis, auf konsolidierter Basis oder durch nicht konsolidierte Joint Ventures, über Anteile an Immobilien und Entwicklungsprojekte mit einer erwarteten Fläche von insgesamt etwa 63 Millionen Quadratmetern in 19 Ländern. Prologis vermietet moderne Distributionsanlagen an über 5.200 Kunden unterschiedlicher Branchen – insbesondere aus den Bereichen B2B und Handel / Online-Fulfillment.

 

DHL ist die weltweit führende Marke in der Logistik. Als „family of divisions“ bieten die DHL-Divisionen ein einzigartiges Logistikportfolio – von der nationalen und internationalen Paketzustellung über Transport- und Fulfillment-Lösungen im E-Commerce, den internationalen Expressversand sowie Straßen-, Luft- und Seefrachttransport bis zum Supply-Chain-Management. Mit rund 340,000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in über 220 Ländern und Territorien weltweit verbindet DHL sicher und zuverlässig Menschen und Unternehmen und ermöglicht so globalen Handel. Mit einer einzigartigen Präsenz in Entwicklungs- und Schwellenländern, spezialisierten Lösungen für Wachstumssektoren wie „Technology“, „Life Sciences & Healthcare“, „Automotive“, „Energy“ und „Retail“ und einer ausgewiesenen Verpflichtung zu unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung ist DHL „The logistics company for the world“. DHL ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL Group. Die Gruppe erzielte 2016 einen Umsatz von mehr als 57 Milliarden Euro.


GVS-Zentrallager – Spatenstich und Baubeginn in Friedewald

Das Wetter war fast winterlich, der Anlass jedoch bot allen Grund für Frühlingsstimmung. Vorstände und Mitglieder der GVS Group, die Gesellschafter der GVS Immobilien GmbH, Mitarbeiter der GVS-Zentrale und Bürgermeister Dirk Noll versammelten sich auf dem Gelände des neuen Zentrallagers in Friedewald (Hessen) zum symbolischen Spatenstich. Damit gab eine der erfolgreichsten Handelsgruppen für Reinigung und Pflege in Deutschland den Startschuss für den unmittelbaren Baubeginn nach einer langen Planungs- und Genehmigungsphase.

 

Bild: GVS-Prokurist Matthias Ikas, Vorstand Klaus Agsteiner und Vorstand Joachim Homberger (rechts)

 

In umweltbewusster Bauweise entstehen auf dem 30.000 Quadratmeter großen Grundstück in einem ersten Bauabschnitt ein Hallenkomplex mit 4.000 Quadratmetern und die neue Verwaltung mit rund 800 Quadratmetern Grundfläche auf zwei Etagen. Energieeffizient versorgt wird der Gebäudekomplex über Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen. Die GVS Group engagiert sich zudem als attraktiver Arbeitgeber: Allein in der Verwaltung entstehen rund 20 Arbeitsplätze – in der Logistik werden weitere Mitarbeiter beschäftigt.Die Investitionssumme für den ersten Bauabschnitt beträgt rund sechs Mio. Euro. Mit dem Bau konnte bereits kurz nach dem Spatenstich begonnen werden. Der Einzug in die neuen Räumlichkeiten soll noch Ende dieses Jahres stattfinden. Vom neuen Zentrallager in Friedewald werden künftig alle Mitgliedsbetriebe der GVS Group in Deutschland und die strategischen Partner in Österreich und der Schweiz beliefert. Der neue Standort dient aber auch als Tagungsstandort für die Gremien der Handelsgruppe und als Schulungszentrum für die zentrale Fortbildungseinrichtung der GVS Akademie. Mit 18 überwiegend inhabergeführten Betrieben an 25 Standorten in Deutschland und drei Kooperationspartnern in Österreich und der Schweiz, agiert die GVS Group bereits seit 1976 in der Systemdienstleistung für Reinigung und Pflege. Im professionellen Vollsortiment führt sie mehr als 60.000 Artikel aller namhaften Industriepartner, ergänzt durch attraktive Eigenmarken. Das Dienstleistungsprofil der Gruppe überzeugt durch Angebote wie die überregionale Objektbelieferung von Großkunden, bundesweite Schulungsprogramme in der GVS-AKADEMIE, ein webbasiertes Bestell- und Warenwirtschaftssystem (GVS-ORDERMANAGER), einen Logistik-Full-Service mit eigenem Fuhrpark (über 200 Fahrzeuge) oder den kompetenten Außendienst mit über 180 Fachberatern. Im Großhandelsnetzwerk der DHYS ist die GVS Group auch international aktiv.Quelle: GVS Group - Mehr Information über die GVS Group  erfahren Sie hier: LINK


Verkaufserfolg im UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau

Bernd Rudolph, Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg; Landrat Dr. Michael H. Koch; Rolf Räuber, Bauunternehmen Räuber; Ursula Ender 1. Stadträtin Rotenburg .a.d.F. und Bürgermeister Uwe Hassl, Bebra.
Bernd Rudolph, Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg; Landrat Dr. Michael H. Koch; Rolf Räuber, Bauunternehmen Räuber; Ursula Ender 1. Stadträtin Rotenburg .a.d.F. und Bürgermeister Uwe Hassl, Bebra.

Bad Hersfeld, 09.06.2017. Es geht voran im UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau! Im Industriegebiet vor den Toren der Stadt Bad Hersfeld sind Industrieflächen von über 150.000 Quadratmetern an zwei namhafte Investoren verkauft worden. Für eine weitere Fläche von ca. 2 ha stehen die Vertrags-verhandlungen vor der Unterschrift. Insgesamt entsprechen diese Flächen mehr als einem Drittel der bisher verfügbaren Gesamtindustriefläche. Das teilte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg (WFG) heute mit.

 

„Der Verkauf der Grundstücke im UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Industriegebietes. Die Ansiedlung der Firmen ist ein großer Erfolg für unsere Region“ betont der Vorsitzende des Aufsichtsrates der WFG, Landrat Dr. Michael H. Koch. Durch die Vorhaben erhofft sich die Region, 200 bis 250 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

 

Bernd Rudolph, Geschäftsführer der WFG, wertet die im vergangenen Jahr von den Gesellschaftern des interkommunalen Industriegebietes (Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Kreisstadt Bad Hersfeld, Städte Rotenburg an der Fulda und Bebra, Gemeinde Ludwigsau) beschlossene kleinteiligere Ausrichtung des Industriegebietes als richtige Entscheidung. „Der Verkauf zeigt, dass der UnternehmensPark Bad Hersfeld-Ludwigsau Potential für weitere Ansiedlungen aufweist“, so Rudolph. Bislang ist die von DHL genutzte Logistikimmobilie mit einer Hallenfläche von 35.000 Quadratmetern die einzige Firma im Industriegebiet. Jetzt wird sich unter anderem das Bauunternehmen Räuber aus Bad Hersfeld in Ludwigsau ansiedeln. Rolf Räuber, Geschäftsführer des bekannten Bad Hersfelder Bauunternehmens, führt aus: „Das angekaufte Grundstück ist als Erweiterungsfläche für unser Unternehmen gedacht. Der Standort bietet ideale Voraussetzungen für unsere Tätigkeit und bedeutet einen wichtigen Schritt zur weiteren Entwicklung unseres Unternehmens“.

 

Derzeit sind noch rund 32 ha Industriefläche verfügbar

Laut WFG-Geschäftsführer Bernd Rudolph steht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Kontakt mit weiteren Unternehmen. „Die aktuellen Gespräche geben Anlass der Vermarktung der noch freien Grundstücke mit einer Gesamtgröße von rund 32 ha positiv entgegen zu sehen. Auf Basis der im Februar 2016 beschlossenen Ausrichtung werden wir weitere Investoren aus verschiedenen Branchen und mit unterschiedlichen Flächenbedarfen ansprechen. Ebenso werden Unternehmen mit zukunftsorientierten Technologien eine wichtige Zielgruppe sein.


Unternehmergespräch 30.05.2017

Landrat Dr. Michael H. Koch und Sven Ott, Plant Controller von Continental in Bebra
Landrat Dr. Michael H. Koch und Sven Ott, Plant Controller von Continental in Bebra

Wirtschaft  im Austausch

 

Am 30. Mai 2017 fand zum zweiten Mal das Unternehmergespräch mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Landrat Dr. Michael H. Koch, statt. Über 20 Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft fanden sich in den Räumlichkeiten von Continental Automotive in Bebra ein, um Vorträge zu aktuellen Themen zu hören, sich auszutauschen und miteinander zu diskutieren.Nach einer kurzen Begrüßung durch Landrat Dr. Koch berichtete der Leiter des Regionalmanagements Nordhessen, Herr Holger Schach,  in seinem Vortrag über die Arbeit des Regionalmanagements und die positive wirtschaftliche Entwicklung der Region Nordhessen. Anschließend informierte Herr Geschäftsführer Martin Ködding über die Gesundheitswirtschaft im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Klinikum Bad Hersfeld - Rotenburg. Der Studienleiter des Dualen Studiums in Bad Hersfeld, Herr Fabian Tjon hielt den dritten Vortrag des Tages und schilderte zu Beginn die Anfänge der THM am Standort Bad Hersfeld, um nachfolgend die aktuelle Situation mit  der gestiegenen Anzahl Studierender und der neu aufgenommenen Studiengängen darzulegen. Die Vortragsreihe wurde von dem Plant Controller von Continental in Bebra, Herrn Sven Ott abgeschlossen.  Er informierte über Continental Automotive und die dort produzierten Produkte.Anschließend folgte ein eindrucksvoller und informativer Rundgang durch die Produktionsstraßen, welcher zugleich das Ende des offiziellen Teils darstellte. Zum Abschluss der Veranstaltung blieb genügend Zeit für Einzelgespräche und das Netzwerken der Teilnehmer.Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmern wieder als äußerst positiv empfunden und hat mit Continental in Bebra einmal mehr ein sehr gutes Beispiel der starken regionalen Wirtschaft in den Fokus gestellt.

 


Gemessen an der Berichterstattung erscheint es manchmal, als ob die Deutschen quasi nur noch im Netz einkaufen würden. Dabei wird sich der Anteil des eCommerces am Gesamtumsatz des Einzelhandels laut einer Prognose des Handelsverbands Deutschlands (HDE) auf „nur“ rund zehn Prozent belaufen. Wie unsere Infografik zeigt gehen die HDE-Analysten für das laufende Jahr von 443,2 Milliarden Euro Umsatz im stationären und 48,8 Milliarden Euro Umsatz im Online-Handel aus.

Infografik: eCommerce-Anteil steigt auf rund 10% | Statista
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In Ludwigsau sollen 200 neue Jobs entstehen

Hersfelder Zeitung vom 08.03.2017 von Kai A. Struhoff

Drei Firmen wollen sich im Unternehmenspark ansiedeln

LUDWIGSAU. In das seit Jahren dahindümpelnde Gewerbegebiet Mecklar-Meckbach kommt endlich Bewegung. Bis Ende des Jahres sollen dort bis zu 200 neue Arbeitsplätze entstehen, berichtete Bürgermeister Thomas Baumann auf der Gemeindevertretersitzung in Ludwigsau. Auf dem Gelände, das sich seit einiger Zeit Unternehmenspark Bad Hersfeld-Ludwigsau nennt, wollen sich drei neue Firmen ansiedeln – welche das sind, wurde noch nicht öffentlich gesagt. Die Gesellschafter des Unternehmensparks sind der Landkreis mit 51,6 Prozent, Bad Hersfeld mit 19,36 Prozent sowie Bebra, Rotenburg und Ludwigsau mit jeweils 9,68 Prozent. Landrat Dr. Michael Koch bestätigte die Verhandlungen. Jetzt schon von einem Erfolg zu reden, wäre aber verfrüht. Alle Beteiligten bemühten sich intensiv und einvernehmlich um eine Neuansiedelung. „Die Ansiedelung neuer Unternehmen mit neuen Arbeitsplätzen wäre zweifelsohne ein großer Erfolg für den ländlichen Raum
und unsere Region“, so Koch. Bernd Rudolph, der Geschäftsführer der für die Vermarktung zuständigen Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises, sagte, die Entscheidung, dem Gewerbegebiet einen neuen Namen und eine neue, kleinteiligere Ausrichtung zu geben, sei richtig gewesen. „Der Unternehmenspark Bad Hersfeld-Ludwigsau hat hohes Potenzial für weitere Ansiedlungen“. Die Neuansiedlungen würden die Wahrnehmung des Unternehmensparks wieder positiver besetzen. „Das macht auch das Werben für den Park wesentlich leichter“, so Rudolph. Das Gemeindeparlament von Ludwigsau hatte am Montagabend einstimmig auf sein Vetorecht für Planungen im Gewerbegebiet verzichtet. Das war auch nötig, denn die Zeit drängt. Schon sehr bald soll mit ersten Bauarbeiten begonnen werden. Zur Zeit ist DHL die einzige Firma im Gewerbegebiet. Derzeit gibt es dort 160 bis 200 Arbeitsplätze.

 


Hermes erweitert den Standort Friedewald

Die Hauptumschlagsbasis des Hamburger Logistikunternehmens im Gewerbegebiet Friedewald war im Jahr 2009 in Betrieb genommen worden. Mit dem Anbau schafft Hermes in unmittelbarer Nähe zur Autobahnauffahrt Friedewald ein zusätzliches Verteilzentrum für Sprinterfahrzeuge. Bis zu 20 Pakettransporter sollen hier nach der Fertigstellung zeitgleich entladen werden können.

 

Die rund 4000 Quadratmeter große Halle mit zusätzlichen Büroeinbauten soll in östlicher Richtung an den bestehenden Komplex angebaut werden. Die für die Erweiterung notwendige, rund 15 000 Quadratmeter große Fläche hatte die Gemeinde Friedewald an eine Firma verkauft, welche die Logistik-Halle im Auftrag von Hermes errichten lässt. Die Erweiterung des Logistik-Centers in der Dreienberggemeinde soll bis zum Ende des Jahres fertiggestellt werden.


Infografik: Die wichtigsten Technologien der nahen Zukunft | Statista
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Cloud Computing ist aus der Perspektive von Führungskräften die wichtigste Technologie der nahen Zukunft. Das geht aus der IBM C-Suite Studie hervor, für die 5.247 C-Level-Manager (CEO, CFO usw.) aus 70 Ländern befragt wurden. Eine ähnliche Bedeutung messen die befragten Executives den Bereichen Mobile und Internet der Dinge bei. All diese Technologiebereiche haben gemeinsam, dass sie einen starken Internetbezug aufweisen. Themen wie neue Energiequellen oder Biotechnologie haben die befragten Spitzenmanager dagegen offenbar weniger auf dem Radar.

 

Die Grafik bildet den Anteil der C-Level-Manager ab, die folgende Technologien in den kommenden 3-5 Jahren für besonders wichtig halten.



WFG - In eigener Sache

Seit dem Jahr 2005 war die WFG für den Bereich der Tourismusförderung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zuständig und hat den Wandel hin zum touristischen Funktionalpartner begleitet. Ab Januar 2017 wird die Aufgabe vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg wahrgenommen.

Wir danken allen touristischen Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.


Infografik: Deutsche haben vergleichsweise wenig Volumen | Statista
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500 Millionen Gigabyte mobiles Datenvolumen haben die Deutschen laut einer eco-Studie 2015 verbraucht - das ist 1.000 Mal so viel wie noch vor zehn Jahren. Wenn es nach Cisco geht, hat sich der weltweite mobile Datenverkehr im selben Zeitraum sogar um den Faktor 4.000 vervielfacht. Und das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht erreicht: bis 2020 soll der Mobile-Traffic jährlich um 53 Prozent wachsen. Entsprechend dynamisch entwickelt sich auch hierzulande der Markt. Schon im laufenden Jahr wird die Branche voraussichtlich mehr Umsatz mit mobilem als mit stationärem Internet erwirtschaften. Im europäischen Vergleich wird aber schnell deutlich, dass die Deutschen vergleichsweise wenig für ihr Geld kriegen. Während es in Finnland echte Flatrates gibt und pro Kopf fast Datenverbrauchs-Volumina wie beim DSL-Anschluss erreicht werden, hängt über den hiesigen Nutzern ständig das Damoklesschwert der Geschwindigkeitsdrosselung. Für bis zu 30 Euro bekommt ein Nutzer in Deutschland aktuell maximal sechs Gigabyte Datenvolumen. Wer über sein Smartphone Musik oder Filme streamt, kommt damit nicht weit.




Erstes Regionales Kooperationsforum

Von Links: Siegfried Rauer (WFG Werra-Meißner), Landrat Dr. Michael Koch, Holger Schach (RM Nordhessen), Astrid Szogs (mowin.net), Katharina Gutzeit (wortreich), Bernd Rudolph (WFG HEF), Mirko Glich (WFG Wartburgkreis) und Markus Oeste (RM Nordhessen)
Von Links: Siegfried Rauer (WFG Werra-Meißner), Landrat Dr. Michael Koch, Holger Schach (RM Nordhessen), Astrid Szogs (mowin.net), Katharina Gutzeit (wortreich), Bernd Rudolph (WFG HEF), Mirko Glich (WFG Wartburgkreis) und Markus Oeste (RM Nordhessen)

Gute Geschäftskontakte und zuverlässige Kooperationen sind Grundlage für den Erfolg von Unternehmen. Hier setzt das 1. Regionale Kooperationsforum an, das gemeinsam vom Regionalmanagement Nordhessen, den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner sowie der Wartburgregion und dem Logistiknetzwerk Thüringen am 21. September 2016 im wortreich in Bad Hersfeld ausgerichtet und von der Goldbeck GmbH und Libri GmbH unterstützt wurde. Das Prinzip der Veranstaltung folgt der Idee des Speed-Datings, ohne dass es hier um klassische Partnersuche geht: Firmenvertreter lernen sich in kurzen Gesprächen kennen, tauschen sich aus und verabreden im Idealfall Kooperationen. „Nur so können innovative branchenübergreifende Projekte entstehen, durch welche die Region ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort bleibt“, erläutert Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hersfeld-Rotenburg. Eine Wiederholung ist geplant.

 

70 Unternehmen nahmen an der Veranstaltung teil. Insgesamt wurden über 200 angemeldete Gespräche geführt. Die Paarungen waren für die Teilnehmer mitunter überraschend, denn die Gesprächszusammensetzung erfolgt aufgrund von Wünschen, die die Organisatoren im Vorfeld zusammenführen. Genau darin liegt für Regionalmanager Holger Schach der Reiz der Veranstaltung: „Ziel ist, dass sich Unternehmen durch neue Ideen und neue Partner über den eigenen Tellerrand hinaus weiterentwickeln und wettbewerbsfähig bleiben.“ Das Forum, so Schach, sei „die erste wirklich zeit- und kosteneffiziente Methode, um direkte neue Kontakte zu potenziellen Auftraggebern zu knüpfen und neue Geschäftsfelder zu erschließen“.

 

Dass das Konzept so gut angenommen wird, freut die Organisatoren. „Einer meiner Gesprächspartner beim Kooperationsforum in Kassel Anfang des Jahres war Holger Schach vom Regionalmanagement. Ich fand die Veranstaltung damals klasse. Das Kooperationsforum bietet perfekte Kommunikationslogistik und passt hervorragend zum wortreich. Daher wollte ich die Veranstaltung unbedingt für Bad Hersfeld gewinnen“, so Karina Gutzeit Geschäftsführerin wortreich in Bad Hersfeld gGmbH. Nachdem die Veranstaltung in Kassel schon mehrfach umgesetzt worden ist und dort großen Zuspruch fand, soll mit Regionalen Kooperationsforen nun die Vernetzung von Unternehmen in den Landkreisen gestärkt werden, denn „nur so können innovative branchenübergreifende Projekte entstehen, durch die Nordhessen ein wettbewerbsfähiger Technologie- und Innovationsstandort bleibt“, erläutert Schach. Am 23. November findet deswegen in Bad Wildungen ein weiteres Regionales Kooperationsforum statt.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung stellten die Geschäftsführer der Amazon Logistik GmbH, Norbert Brandau und Christian Dülfer in ihrem Gastvortrag Innovationen bei Amazon vor. Außerdem präsentierte die LINDIG Fördertechnik GmbH den Film „AUGENHÖHENwege“: Dort werden fünf Unternehmen vorgestellt, darunter LINDIG, die sich den aktuellen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt stellen und ihr Arbeitsumfeld angepasst haben.


Mit neuem Partner hessenweit online

Die Regionalmanagement Nordhessen GmbH, die auf ihrem Internetportal unter www.regionnordhessen.de eine Stellenbörse integriert hat, kooperiert nunmehr mit www.stellenangebote-hessenweit.de. „Dank dieser neuen Partnerschaft und Vernetzung sind alle Stellenangebote und die Profile der nordhessischen Unternehmen, die über unser Portal neue Mitarbeiter suchen, jetzt hessenweit im Internet sichtbar“, bestätigt Projektleiter Sebastian Tischler. Diese hessenweite Präsenz sei mit Blick auf den zunehmend harten Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wichtig. Insgesamt erscheinen die auf der regionalen Stellenbörse präsentierten Job-Angebote aufgrund etlicher Partnerschaften und Verknüpfungen automatisch auf rund einem halben Dutzend weiterer Portale.

 

Das Regionalmanagement hatte die Stellenbörse vor rund drei Jahren mit dem Ziel eingerichtet, um vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region bei der Suche nach qualifizierten Fach- und anderen Kräften zu unterstützen. Gleichzeitig soll die Region mit ihren Stärken und Kompetenzen als attraktiver Standort gezeigt werden. Die Unternehmen, die diese Stellenbörse nutzen, können auf dem Portal nicht nur Jobs anbieten, sondern sich – nun auch hessenweit – mit ihren Leistungen, News und Terminen präsentieren.

 

Die Zugriffszahlen von inzwischen mehr als 5.000 Nutzern – Tendenz: stetig steigend – und mehr als 12.000 Seitenaufrufen pro Monat belegen den Bekanntheitsgrad der Stellenbörse. Die Nutzer schätzen daran, dass sie neben einer Übersicht von Stellenangeboten sowie Praktika und Ausbildungsplätzen auch viele Tipps und wertvolle Informationen zum Wohnumfeld und zur Lebensqualität in Nordhessen erhalten.

 

Mehr Informationen unter http://www.regionnordhessen.de/jobs/stellenboerse/


Quelle: Statista
Quelle: Statista

Dank des anhaltenden Erfolges der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ ist die Finanzierung von Startups in Deutschland aktuell in aller Munde. In der Sendung buhlen Gründer um die Gunst von fünf potentiellen Investoren, die im Erfolgsfall bei den teilnehmenden Startups einsteigen und diese mit Kapital und Know-how unterstützen. Doch wie finanzieren sich eigentlich die vielen Startups, die nicht im Fernsehen nach Investoren suchen?

 

Laut dem Deutschen Startup Monitor 2016 finanzieren die meisten Gründer ihre Unternehmungen (zumindest teilweise) mit eigenem Geld. 84 Prozent der befragten Startups greifen auf Erspartes zurück, weitere 30 Prozent setzen auf Finanzspritzen von Freunden oder aus der Familie. Auf Venture Capital, also Geld von Investoren ähnlich den TV-erprobten Löwen, greift nur knapp jedes fünfte Startup zurück. Die folgende Grafik zeigt, welche Geldquellen Startups sonst noch anzapfen, um ihr Geschäftsmodell zum Erfolg zu bringen.


Hessische Beratungsförderung 2016 bis 2020 – Gründung, Digitalisierung und mehr!

Über die RKW Hessen GmbH können geförderte Beratungen für Existenzgründerinnen und -gründer (Businessplan-Erarbeitung vor der Gründung) und mehrere Programme für kleine und mittlere Unternehmen in Anspruch genommen werden. Förderfähige Themen für Unternehmen sind z.B. Digitalisierungsberatungen, Designberatungen, Beratungen zum Produktionsintegrierten Umweltschutz (Energie- und Ressourceneffizienz) und neu auch Nachfolge- und Übergabeberatungen sowie Antragstellungen in Innovationsprogrammen des Bundes und der EU. Ganz neu ist, dass seit diesem Jahr auch Beratungen zur Digitalisierung von Unternehmen bezuschusst werden können. Diese „Beratungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Produkten und Dienstleistungen“ sollen helfen, die „neuen Chancen“ erfolgreich zu nutzen: Veränderungen aktiv steuern, Prozesse digital optimieren, neue Geschäftsmodelle entwickeln und Services erarbeiten, um damit mehr Ertrag, mehr Kunden und höhere Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen.

 

Fragen Sie gern das Beratungsteam des RKW Hessen im Kasseler Büro unter Tel. 05 61 / 93 09 99-0 oder kassel@rkw-hessen.de - Unternehmen mit Beratungsbedarf profitieren dabei in jedem Fall von der kostenfreien Erstberatung.


Kontakt

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg mbH

Leinenweberstr. 1

36251 Bad Hersfeld

 

Tel: 06621-944110

Email: buero@wfg-hef-rof.de

Die WFG ist lokale Aktionsgruppe in der LEADER-Förderperiode 2014-2020